Einleitung Das Experiment ist eine zentrale Methode der empirischen Sozialforschung. Ziel eines Experiments ist es, Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zwischen sozialen Faktoren zu untersuchen. Forschende verändern dabei gezielt eine Bedingung und beobachten, welche Auswirkungen diese Veränderung auf das Verhalten oder die Einstellungen von Personen hat. Im Unterschied zu Beobachtungen, Befragungen oder der Dokumentenanalyse
Forschungsmethoden
Dokumentenanalyse
Einleitung Die Dokumentenanalyse ist eine wichtige Methode der empirischen Sozialforschung. Anders als bei Beobachtungen oder standardisierten Befragungen werden hier keine neuen Daten erhoben. Stattdessen arbeiten Forschende mit bereits vorhandenen Materialien, also mit Dokumenten, die in gesellschaftlichen, institutionellen oder kulturellen Zusammenhängen entstanden sind. Solche Dokumente können sehr unterschiedliche Formen annehmen: Gesetzestexte,
Operationalisierung
In der empirischen Sozialforschung bezeichnet Operationalisierung den Prozess, bei dem abstrakte theoretische Konzepte in messbare Variablen übersetzt werden. Viele zentrale Begriffe der Sozialwissenschaften – etwa „Kriminalitätsfurcht“, „soziale Ungleichheit“ oder „politisches Vertrauen“ – sind nicht direkt beobachtbar. Um sie empirisch untersuchen zu können, müssen Forschende zunächst festlegen, wie diese Konzepte messbar
Forschungsdesign
Forschungsdesign in der empirischen Sozialforschung Das Forschungsdesign bezeichnet den grundlegenden Plan einer wissenschaftlichen Untersuchung. Es legt fest, wie eine Studie aufgebaut ist, welche Daten erhoben werden sollen und mit welchen Methoden diese Daten analysiert werden. Ein Forschungsdesign verbindet theoretische Überlegungen mit praktischen Entscheidungen der Datenerhebung. Es bestimmt beispielsweise, welche Forschungsfrage