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Experiment

Zuletzt aktualisiert: 17. April 2026 | Veröffentlicht: 17. April 2026 von Christian Wickert

Inhaltsverzeichnis

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  • Einleitung
  • Was ist ein Experiment?
    • Experiment auf einen Blick
  • Zentrale Elemente eines Experiments
    • Unabhängige Variable
    • Abhängige Variable
    • Randomisierung
    • Kontrollierte Bedingungen
    • Typische Struktur eines Experiments
  • Arten sozialwissenschaftlicher Experimente
    • Labor-Experiment
    • Feldexperiment
    • Quasi-Experimente
    • Natürliche Experimente
    • Vignettenexperimente
  • Klassische Experimente der Sozialforschung
    • Milgram-Experiment (1961)
    • Stanford-Prison-Experiment (1971)
  • Feldexperimente in der Kriminologie
  • Vorteile der Methode
  • Nachteile und Grenzen
    • Ethische Fragen in Experimenten
  • Beispiele aus Soziologie und Kriminologie
  • Fazit
  • Weiterführende Literatur

Einleitung

Das Experiment ist eine zentrale Methode der empirischen Sozialforschung. Ziel eines Experiments ist es, Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zwischen sozialen Faktoren zu untersuchen. Forschende verändern dabei gezielt eine Bedingung und beobachten, welche Auswirkungen diese Veränderung auf das Verhalten oder die Einstellungen von Personen hat.

Im Unterschied zu Beobachtungen, Befragungen oder der Dokumentenanalyse greifen Forschende im Experiment aktiv in eine Situation ein. Sie erzeugen gezielt bestimmte Bedingungen, um zu prüfen, wie sich diese auf das Verhalten der Untersuchungsteilnehmenden auswirken.

Experimente gehören damit zu den wichtigsten Methoden der empirischen SozialforschungWissenschaftliche Methoden zur systematischen Erhebung und Analyse sozialer Daten., insbesondere wenn es darum geht, Hypothesen über soziale Ursachen und Wirkungen zu überprüfen.

Gerade in der Sozialpsychologie, der Soziologie und der Kriminologie werden Experimente eingesetzt, um soziale Mechanismen wie Konformität, Autoritätsgehorsam, Kooperation oder DiskriminierungDiskriminierung beschreibt die Benachteiligung oder Herabsetzung von Personen oder Gruppen aufgrund bestimmter Merkmale wie Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Religion oder sozialem Status. systematisch zu untersuchen.

Was ist ein Experiment?

Ein Experiment ist eine Untersuchungsform, bei der Forschende gezielt eine oder mehrere Bedingungen verändern, um deren Auswirkungen auf ein bestimmtes Verhalten oder eine Einstellung zu messen.

Typischerweise werden dabei zwei Gruppen miteinander verglichen:

  • Experimentalgruppe: Diese GruppeEine Gruppe ist eine soziale Einheit von mindestens zwei bzw. drei Personen, die durch gemeinsame Interaktionen, Ziele oder Zugehörigkeitsgefühle verbunden sind. wird einer bestimmten Bedingung ausgesetzt.
  • Kontrollgruppe: Diese Gruppe erhält diese Bedingung nicht.

Wenn sich beide Gruppen anschließend systematisch unterscheiden, spricht dies dafür, dass die manipulierte Bedingung eine Wirkung hatte.

Ein zentrales Ziel von Experimenten ist es daher, möglichst zuverlässig zu klären, ob eine bestimmte Variable tatsächlich die Ursache eines beobachteten Effekts ist.

Experiment auf einen Blick

Ein Experiment untersucht Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge, indem Forschende eine Bedingung gezielt verändern und die Auswirkungen auf Verhalten oder Einstellungen messen.

Zentrale Elemente eines Experiments

Damit ein Experiment wissenschaftlich aussagekräftig ist, müssen mehrere zentrale Komponenten erfüllt sein.

Unabhängige Variable

Die unabhängige Variable ist der Faktor, den Forschende gezielt verändern. Dies kann beispielsweise eine bestimmte Information, eine Situation oder eine soziale Bedingung sein.

Abhängige Variable

Die abhängige Variable beschreibt das Verhalten oder die Einstellung, die gemessen werden soll. Sie zeigt, ob und wie stark die unabhängige Variable eine Wirkung hat.

Randomisierung

In vielen Experimenten werden die Teilnehmenden zufällig den verschiedenen Gruppen zugeordnet. Durch diese Randomisierung sollen systematische Unterschiede zwischen den Gruppen ausgeschlossen werden, sodass beobachtete Effekte möglichst eindeutig auf die manipulierte Variable zurückgeführt werden können.

Kontrollierte Bedingungen

Idealerweise unterscheiden sich Experimental- und Kontrollgruppe nur in der manipulierten Variable. Alle anderen Bedingungen bleiben möglichst gleich.

Typische StrukturStruktur bezeichnet das relativ stabile Gefüge von Beziehungen, Regeln und Positionen, das soziale Prozesse, Handlungen und Bedeutungen ordnet. eines Experiments

  1. Formulierung einer Hypothese
  2. Manipulation einer unabhängigen Variable
  3. Zufällige Zuweisung der Teilnehmenden zu Gruppen
  4. Messung der abhängigen Variable
  5. Vergleich der Ergebnisse zwischen den Gruppen

Arten sozialwissenschaftlicher Experimente

In den Sozialwissenschaften lassen sich verschiedene Formen von Experimenten unterscheiden.

Labor-Experiment

Labor-Experimente finden in einer kontrollierten Umgebung statt, etwa in einem Forschungsraum oder Labor. Dadurch können viele Störfaktoren kontrolliert werden.

Der Nachteil besteht darin, dass solche Situationen häufig künstlich wirken und sich nicht immer vollständig auf reale soziale Situationen übertragen lassen.

Feldexperiment

Feldexperimente werden in realen sozialen Situationen durchgeführt. Die Untersuchung findet also im natürlichen sozialen Umfeld statt.

Ein Beispiel sind Experimente zur Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt, bei denen identische Bewerbungen mit unterschiedlichen Namen verschickt werden.

Quasi-Experimente

In den Sozialwissenschaften lassen sich viele Fragestellungen nicht unter vollständig kontrollierten Laborbedingungen untersuchen. Häufig ist es weder möglich noch ethisch vertretbar, Personen zufällig verschiedenen Bedingungen zuzuweisen.

In solchen Fällen greifen Forschende auf sogenannte Quasi-Experimente zurück. Dabei werden Gruppen miteinander verglichen, die sich in einer bestimmten Bedingung unterscheiden, ohne dass diese Unterschiede durch zufällige Zuweisung entstanden sind.

Ein Beispiel wäre die Untersuchung einer neuen Polizeistrategie in einer bestimmten Stadt. Forschende könnten die Entwicklung der KriminalitätKriminalität bezeichnet gesellschaftlich normierte Handlungen, die gegen das Strafgesetz verstoßen. in dieser Stadt mit anderen Städten vergleichen, in denen diese Strategie nicht eingeführt wurde.

Quasi-Experimente erlauben daher ebenfalls Aussagen über mögliche Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge, besitzen jedoch meist eine geringere interne KontrolleKontrolle bezeichnet soziale Mechanismen, mit denen Verhalten überwacht, reguliert und an geltende Normen angepasst wird. als klassische Experimente.

Natürliche Experimente

Eine besondere Form experimenteller Forschung in den Sozialwissenschaften sind sogenannte natürliche Experimente. Dabei entsteht eine experimentähnliche Situation nicht durch gezielte Intervention der Forschenden, sondern durch gesellschaftliche Ereignisse, politische Entscheidungen oder institutionelle Veränderungen.

Forschende nutzen solche Situationen, um Gruppen miteinander zu vergleichen, die unterschiedlichen Bedingungen ausgesetzt sind. So können beispielsweise Regionen, Zeiträume oder Bevölkerungsgruppen untersucht werden, die von einer Reform betroffen sind, während andere Gruppen unverändert bleiben.

Ein Beispiel wäre die Einführung eines neuen Gesetzes oder einer neuen Polizeistrategie. Kriminologinnen und Kriminologen können in solchen Fällen die Entwicklung von Kriminalität oder SicherheitsgefühlSicherheitsgefühl beschreibt das subjektive Empfinden einer Person, vor Kriminalität und Gefahren geschützt zu sein. vor und nach der Reform untersuchen oder betroffene und nicht betroffene Regionen vergleichen.

Natürliche Experimente sind in der Soziologie und KriminologieKriminologie ist die interdisziplinäre Wissenschaft über Ursachen, Erscheinungsformen und gesellschaftliche Reaktionen auf normabweichendes Verhalten. Sie untersucht insbesondere Prozesse sozialer Kontrolle, rechtliche Rahmenbedingungen sowie individuelle und strukturelle Einflussfaktoren. besonders verbreitet, da viele soziale Prozesse nicht gezielt manipuliert werden können. Gleichzeitig erlauben sie häufig aussagekräftige Analysen über mögliche Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge unter realen gesellschaftlichen Bedingungen.

Vignettenexperimente

Vignette bezeichnet in der empirischen Sozialforschung eine kurze, standardisierte Beschreibung einer sozialen Situation. Durch systematische Variation einzelner Merkmale lassen sich in Vignettenexperimenten die Auswirkungen bestimmter Faktoren auf Bewertungen oder Entscheidungen untersuchen.

Eine in der Soziologie und Kriminologie häufig verwendete Form experimenteller Forschung sind sogenannte Vignettenexperimente. Dabei erhalten Versuchspersonen kurze Beschreibungen hypothetischer Situationen, sogenannte Vignetten.

Diese Szenarien variieren systematisch in bestimmten Merkmalen. Anschließend werden die Reaktionen der Befragten erhoben, etwa ihre moralischen Bewertungen, ihre Einschätzung von Verantwortung oder ihre Vorstellungen über angemessene Sanktionen.

Ein Beispiel wäre eine Fallbeschreibung über einen Diebstahl. In verschiedenen Versionen der Vignette können Merkmale wie Alter, Geschlecht oder sozialer Hintergrund des Täters verändert werden. Forschende können anschließend untersuchen, welche dieser Faktoren die Bewertung des Delikts oder die gewünschte StrafeStrafe ist eine soziale Reaktion auf normabweichendes Verhalten, bei der ein als negativ bewertetes Übel zugefügt wird – entweder informell durch soziale Gruppen oder formal durch staatliche Institutionen. beeinflussen.

Vignettenexperimente verbinden damit Elemente experimenteller Forschung mit Befragungsmethoden und ermöglichen es, soziale NormenVerhaltensregeln und Erwartungen, die innerhalb einer Gesellschaft oder sozialen Gruppe als verbindlich gelten., Einstellungen und Entscheidungsprozesse systematisch zu untersuchen.

Klassische Experimente der Sozialforschung

Einige Experimente haben die sozialwissenschaftliche Forschung besonders geprägt.

Milgram-Experiment (1961)

Der Sozialpsychologe Stanley Milgram untersuchte, wie weit Menschen bereit sind, Autoritäten zu gehorchen.

In seinem Experiment sollten Versuchspersonen angeblich elektrische Schocks an eine andere Person verabreichen, wenn diese Fehler machte. Tatsächlich handelte es sich um eine inszenierte Situation.

Das Ergebnis war überraschend: Viele Teilnehmende waren bereit, auch sehr hohe Stromstärken zu verabreichen, wenn eine Autoritätsperson sie dazu aufforderte. Das Experiment gilt als klassischer Beleg für die Macht sozialer AutoritätAutorität bezeichnet anerkannte, legitime Macht, die auf Zustimmung und Vertrauen basiert..

Stanford-Prison-Experiment (1971)

Das Stanford-Prison-Experiment unter der Leitung von Philip Zimbardo untersuchte, wie sich Menschen in Rollen von Gefangenen und Gefängniswärtern verhalten.

Die Teilnehmenden wurden zufällig diesen Rollen zugewiesen. Bereits nach kurzer Zeit entwickelten sich starke Machtstrukturen und aggressive Verhaltensweisen.

Das Experiment musste frühzeitig abgebrochen werden, da sich die Situation schnell eskalierte und die Belastung der Teilnehmenden zu groß wurde. Es gilt als eindrückliches Beispiel dafür, wie stark soziale Rollen menschliches Verhalten beeinflussen können.

Feldexperimente in der Kriminologie

In der Kriminologie werden Experimente häufig als Feldexperimente durchgeführt. Anders als klassische Laborstudien finden sie nicht in einer künstlichen Versuchssituation statt, sondern in realen sozialen Kontexten, etwa im öffentlichen Raum oder innerhalb von Institutionen.

Ein bekanntes Beispiel ist das sogenannte Minneapolis Domestic Violence Experiment, das Anfang der 1980er Jahre durchgeführt wurde. In dieser Studie untersuchten Forschende, wie unterschiedliche polizeiliche Maßnahmen auf Fälle häuslicher GewaltGewalt bezeichnet die absichtliche Anwendung körperlicher oder psychischer Kraft zur Schädigung von Personen oder Dingen. wirken. Polizeibeamte reagierten in vergleichbaren Situationen zufällig mit unterschiedlichen Maßnahmen, etwa einer Verwarnung, einer kurzfristigen Trennung der Beteiligten oder einer Festnahme.

Die Studie zeigte, dass Festnahmen in vielen Fällen eine abschreckende Wirkung hatten und die Wahrscheinlichkeit weiterer Gewalt zunächst reduzierten. Die Ergebnisse lösten intensive Debatten über polizeiliche Interventionsstrategien aus und beeinflussten kriminalpolitische Diskussionen in mehreren Ländern.

Auch in anderen Bereichen der Kriminologie werden Feldexperimente eingesetzt. So untersuchen Forschende beispielsweise:

  • die Wirkung sichtbarer Polizeipräsenz auf Kriminalität
  • den Einfluss von Beleuchtung oder Videoüberwachung auf das Sicherheitsempfinden
  • Diskriminierung auf dem Wohnungs- oder Arbeitsmarkt
  • die Wirksamkeit kriminalpräventiver Programme

Feldexperimente besitzen den Vorteil, dass sie unter realen gesellschaftlichen Bedingungen stattfinden. Gleichzeitig ist die Kontrolle über mögliche Störfaktoren meist geringer als in klassischen Laborstudien.

Vorteile der Methode

Experimente besitzen mehrere wichtige Vorteile:

  • Kausale Aussagen: Experimente ermöglichen Aussagen über Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge.
  • Kontrollierte Bedingungen: Viele Störfaktoren können kontrolliert werden.
  • Hohe interne ValiditätDie Gültigkeit einer Messung in der empirischen Sozialforschung.: Die Wirkung einzelner Variablen lässt sich relativ präzise untersuchen.
  • Reproduzierbarkeit: Experimente können unter ähnlichen Bedingungen wiederholt werden.

Nachteile und Grenzen

Trotz ihrer Stärken haben Experimente auch wichtige Grenzen.

  • Künstliche Situationen: Laborbedingungen können vom realen sozialen Alltag abweichen.
  • Ethikprobleme: Einige Experimente können psychischen Stress oder Täuschung beinhalten.
  • Begrenzte Übertragbarkeit: Ergebnisse lassen sich nicht immer direkt auf reale gesellschaftliche Situationen übertragen.
  • Komplexität sozialer Prozesse: Viele soziale Phänomene lassen sich nur schwer experimentell isolieren.

Gerade die klassischen Experimente von Milgram oder Zimbardo haben deshalb intensive ethische Debatten ausgelöst und zur Entwicklung moderner ethischer Richtlinien für sozialwissenschaftliche Forschung beigetragen.

Ethische Fragen in Experimenten

Sozialwissenschaftliche Experimente müssen heute strenge ethische Standards erfüllen. Teilnehmende dürfen nicht dauerhaft geschädigt werden und müssen in der Regel nach dem Experiment über dessen tatsächlichen Zweck aufgeklärt werden.

Beispiele aus Soziologie und Kriminologie

Auch in der Kriminologie werden Experimente eingesetzt.

Beispiele sind etwa:

  • Experimente zur Wirkung von Polizeipräsenz auf Kriminalität
  • Untersuchungen zu Vorurteilen gegenüber bestimmten Tätergruppen
  • Studien zu Kooperation und Vertrauen in sozialen Interaktionen
  • Experimente zur Wirkung unterschiedlicher Strafandrohungen

Besonders verbreitet sind heute sogenannte Vignettenexperimente, bei denen Versuchspersonen kurze Szenarien lesen und anschließend Entscheidungen oder Bewertungen abgeben.

Fazit

Das Experiment ist eine der wichtigsten Methoden der empirischen Sozialforschung. Es ermöglicht Forschenden, systematisch zu untersuchen, ob bestimmte Faktoren tatsächlich Auswirkungen auf Verhalten oder Einstellungen haben.

Besonders wertvoll ist die Methode, weil sie Aussagen über Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge erlaubt. Gleichzeitig müssen Experimente sorgfältig geplant werden, um ethische Probleme zu vermeiden und realistische soziale Situationen zu berücksichtigen.

In Kombination mit anderen Methoden wie Befragungen, Beobachtungen oder der Inhaltsanalyse tragen Experimente dazu bei, soziale Prozesse besser zu verstehen und wissenschaftlich zu erklären.

Weiterführende Literatur

  • Aronson, E., Wilson, T. D. & Akert, R. (2014). Sozialpsychologie. München: Pearson.
  • Bortz, J. & Döring, N. (2006). Forschungsmethoden und Evaluation. Berlin: Springer.
  • Milgram, S. (1974). Obedience to Authority. New York: Harper & Row.
  • Zimbardo, P. (2007). The Lucifer Effect. New York: Random House.

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Kategorie: Forschung Tags: Empirische Sozialforschung, Experiment, Feldexperiment, Forschungsmethoden, Labor-Experiment, Milgram Experiment, Sozialpsychologie, Stanford Prison

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