In der empirischen Sozialforschung bezeichnet Operationalisierung den Prozess, bei dem abstrakte theoretische Konzepte in messbare Variablen übersetzt werden. Viele zentrale Begriffe der Sozialwissenschaften – etwa „Kriminalitätsfurcht“, „soziale Ungleichheit“ oder „politisches Vertrauen“ – sind nicht direkt beobachtbar. Um sie empirisch untersuchen zu können, müssen Forschende zunächst festlegen, wie diese Konzepte messbar