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Sie befinden sich hier: Home / Archiv für Symbolische Ordnung

Symbolische Ordnung

Symmetrische Gebäudefassade mit gleichmäßig angeordneten Fenstern als visuelle Metapher für strukturelle Ordnungsmuster

Strukturalismus

Der Strukturalismus ist ein makro- und kulturtheoretisches Paradigma, das soziale Wirklichkeit als Ausdruck tieferliegender, meist unbewusster Strukturmuster versteht. Gesellschaft entsteht nicht primär durch individuelle Bedeutungszuschreibungen oder funktionale Systemleistungen, sondern durch überindividuelle Ordnungsmuster – sprachliche, symbolische oder kulturelle Strukturen –, die individuelles Handeln prägen. Im Zentrum steht die Leitfrage: Wie strukturieren

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Ferdinand de Saussure, 1913

Ferdinand de Saussure – Cours de linguistique générale (1916)

Mit dem Cours de linguistique générale begründet Ferdinand de Saussure die moderne Struktur- und Zeichentheorie. Obwohl das Werk aus der Sprachwissenschaft hervorgeht, zählt es zu den zentralen Grundlagen der Sozial-, Kultur- und Medienwissenschaften. Saussures zentrale Einsicht lautet: Bedeutung ist keine natürliche Eigenschaft von Dingen, sondern entsteht relational innerhalb eines sozialen

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Die Krawatte: Macht, Männlichkeit und ein Stück Stoff

Hinweis: Dieser Beitrag dient als analytischer Auftakt zur Artikelserie „Mode, Körper und Devianz“. Im Zentrum steht die Frage, wie scheinbar banale Kleidungsstücke soziale Ordnung, Macht und Geschlecht verkörpern. Kaum ein Kleidungsstück wirkt so selbstverständlich und zugleich so erklärungsbedürftig wie die Krawatte als Machtsymbol. Sie erfüllt keine schützende, wärmende oder funktionale

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Beitragsbild für Cultural Criminology: An Invitation

Jeff Ferrell, Keith Hayward & Jock Young – Cultural Criminology: An Invitation (2008)

Mit Cultural Criminology: An Invitation legten Jeff Ferrell, Keith J. Hayward und Jock Young im Jahr 2008 das erste umfassende Grundlagenwerk zur Cultural Criminology vor. Das Buch fungiert als programmatische Einführung, als theoretische Systematisierung und als akademisches Manifest einer Perspektive, die Kriminalität nicht nur als Regelverstoß, sondern als emotional aufgeladenes,

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Keith J. Hayward – City Limits: Crime, Consumer Culture and the Urban Experience (2004)

Mit City Limits veröffentlichte der britische Kulturkriminologe Keith J. Hayward im Jahr 2004 ein innovatives Werk zur Schnittstelle von Kriminalität, Konsumkultur und urbanem Raum. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen der Cultural Criminology analysiert Hayward, wie sich in der spätmodernen Stadt neoliberale Ordnungsvorstellungen, mediale Bildwelten und Formen devianter Aneignung überlagern. Er

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Mike Presdee – Cultural Criminology and the Carnival of Crime (2000)

Mit seinem Werk Cultural Criminology and the Carnival of Crime (2000) begründet Mike Presdee eine radikale Perspektive innerhalb der Cultural Criminology. Angelehnt an Mikhail Bachtins Karnevalstheorie interpretiert Presdee Kriminalität nicht nur als Regelverstoß, sondern als kulturellen Ausdruck – als subversives Ritual, symbolischen Protest und Form des Widerstands gegen soziale Kontrolle.

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Über SozTheo

SozTheo ist eine Informations- und Ressourcensammlung, die sich an alle an Soziologie und Kriminologie interessierten Leserinnen und Leser richtet.

SozTheo wurde als private Seite von Prof. Dr. Christian Wickert, Dozent für die Fächer Soziologie und Kriminologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, erstellt. Die hier verfügbaren Beiträge und verlinkten Artikel spiegeln nicht die offizielle Meinung, Haltung oder Lehrpläne der HSPV NRW wider.

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