Drogenkriminalität entsteht im Zusammenspiel von Konsum, illegalen Märkten, rechtlichen Verboten und staatlicher Kontrolle. Der Themenbereich untersucht Erscheinungsformen und gesellschaftliche Reaktionen.
Thema öffnen →Kriminalität empirisch betrachten
Kriminalitätsphänomene lassen sich nach Deliktsbereichen, sozialen Merkmalen oder gesellschaftlichen Zuschreibungen unterscheiden. Die hier versammelten Themen bilden deshalb keine abschließende Klassifikation von Kriminalität, sondern unterschiedliche empirische Zugänge zu ausgewählten Erscheinungsformen und Zusammenhängen.
Kriminalität und Viktimisierung sind geschlechtsspezifisch ungleich verteilt. Im Mittelpunkt stehen Unterschiede, Erklärungsansätze und die Bedeutung gesellschaftlicher Geschlechterrollen.
Thema öffnen →Delinquentes Verhalten tritt im Jugendalter vergleichsweise häufig auf, bleibt jedoch meist episodisch. Der Themenbereich betrachtet Verläufe, Ursachen und gesellschaftliche Reaktionen.
Thema öffnen →Die statistische Überrepräsentation nichtdeutscher Tatverdächtiger erfordert eine differenzierte Betrachtung von Bevölkerungsstruktur, sozialen Bedingungen, Anzeigeverhalten und statistischer Erfassung.
Thema öffnen →Sexualdelikte umfassen unterschiedliche Formen sexualisierter Gewalt und Grenzverletzungen. Kriminologisch relevant sind unter anderem Täter- und Opferstrukturen, Dunkelfeld und gesellschaftliche Reaktionen.
Thema öffnen →Hasskriminalität bezeichnet Straftaten, bei denen Opfer aufgrund zugeschriebener Gruppenzugehörigkeiten ausgewählt werden. Sie verbindet individuelle Viktimisierung mit einer Botschaft an die betroffene soziale Gruppe.
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