Medien berichten über Kriminalität, erzeugen Aufmerksamkeit für Risiken und prägen Vorstellungen von Sicherheit und Gefahr. Gleichzeitig können sie Vorurteile verstärken, Ängste schüren oder verzerrte Bilder gesellschaftlicher Wirklichkeit vermitteln. Die Fähigkeit, Medieninhalte kritisch einzuordnen und zu bewerten, wird deshalb zu einer wichtigen Voraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe.
Medienkompetenz bedeutet nicht nur den technischen Umgang mit digitalen Medien, sondern auch die Fähigkeit, Informationen kritisch zu prüfen, Quellen zu bewerten und mediale Darstellungen in ihren gesellschaftlichen Kontext einzuordnen. Gerade bei Themen wie Kriminalität, Gewalt, Extremismus oder Desinformation ist dies von besonderer Bedeutung.
Prävention beschränkt sich dabei nicht auf die Verhinderung von Straftaten. Sie umfasst auch Maßnahmen zur Förderung von Resilienz, demokratischer Teilhabe und kritischer Mediennutzung. Schulen, Polizei, Jugendarbeit, Medieninstitutionen und zivilgesellschaftliche Organisationen übernehmen hierbei wichtige Aufgaben.
Die Beiträge in diesem Bereich beschäftigen sich mit Medienkompetenz als Form gesellschaftlicher Prävention. Sie untersuchen den Umgang mit Desinformation, Verschwörungserzählungen und Online-Radikalisierung ebenso wie die Rolle von Polizei, Schule und Sozialarbeit bei der Vermittlung eines reflektierten Medienumgangs.
Beiträge
Grundlagen
- Was ist Medienkompetenz?
- Prävention im digitalen Zeitalter
- Warum Medienkompetenz Kriminalprävention ist
Desinformation und Manipulation
- Fake News erkennen
- Deepfakes und digitale Täuschung
- Verschwörungserzählungen verstehen
- Desinformation als gesellschaftliches Risiko
Radikalisierungsprävention
- Online-Radikalisierung erkennen
- Extremistische Propaganda in sozialen Medien
- Prävention von Hass und Hetze im Netz
- Digitale Resilienz fördern
Polizei und Prävention
- Polizeiliche Präventionsarbeit
- Social-Media-Arbeit der Polizei
- Polizei als Medienakteur
- Kriminalprävention in sozialen Netzwerken
Kinder und Jugendliche
- Kinder und Kriminalitätsdarstellungen
- Jugendschutz im digitalen Raum
- Cybermobbing und Prävention
- Medienerziehung und soziale Kontrolle