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Prävention und Medienkompetenz

Medien berichten über Kriminalität, erzeugen Aufmerksamkeit für Risiken und prägen Vorstellungen von Sicherheit und Gefahr. Gleichzeitig können sie Vorurteile verstärken, Ängste schüren oder verzerrte Bilder gesellschaftlicher Wirklichkeit vermitteln. Die Fähigkeit, Medieninhalte kritisch einzuordnen und zu bewerten, wird deshalb zu einer wichtigen Voraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe.

Medienkompetenz bedeutet nicht nur den technischen Umgang mit digitalen Medien, sondern auch die Fähigkeit, Informationen kritisch zu prüfen, Quellen zu bewerten und mediale Darstellungen in ihren gesellschaftlichen Kontext einzuordnen. Gerade bei Themen wie Kriminalität, Gewalt, Extremismus oder Desinformation ist dies von besonderer Bedeutung.

Prävention beschränkt sich dabei nicht auf die Verhinderung von Straftaten. Sie umfasst auch Maßnahmen zur Förderung von Resilienz, demokratischer Teilhabe und kritischer Mediennutzung. Schulen, Polizei, Jugendarbeit, Medieninstitutionen und zivilgesellschaftliche Organisationen übernehmen hierbei wichtige Aufgaben.

Die Beiträge in diesem Bereich beschäftigen sich mit Medienkompetenz als Form gesellschaftlicher Prävention. Sie untersuchen den Umgang mit Desinformation, Verschwörungserzählungen und Online-Radikalisierung ebenso wie die Rolle von Polizei, Schule und Sozialarbeit bei der Vermittlung eines reflektierten Medienumgangs.

Beiträge

Grundlagen

Desinformation und Manipulation

Radikalisierungsprävention

Polizei und Prävention

Kinder und Jugendliche