Kriminologie

Kriminalitätskontrolle

Kriminalitätskontrolle umfasst staatliche und gesellschaftliche Reaktionen auf Kriminalität und Devianz. Sie reicht von Prävention und Überwachung über polizeiliche Maßnahmen und Sanktionen bis zum Strafvollzug.

Reaktionen auf Kriminalität

Kriminalität kontrollieren – und Kontrolle untersuchen

Kriminologie beschäftigt sich nicht nur mit den Ursachen von Kriminalität. Sie untersucht ebenso, wie Gesellschaften auf abweichendes Verhalten reagieren, welche Institutionen und Instrumente dabei eingesetzt werden und welche beabsichtigten und unbeabsichtigten Folgen daraus entstehen. Damit wird auch die Kriminalitätskontrolle selbst zum Gegenstand kriminologischer Forschung.

Freiheitsentzug gehört zu den einschneidendsten Formen staatlicher Kriminalitätskontrolle. Der Themenbereich behandelt Institution, Alltag, Wirkungen und gesellschaftliche Funktionen des Strafvollzugs.

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Predictive Policing nutzt Daten und algorithmische Verfahren zur Prognose zukünftiger Kriminalitätsrisiken. Damit verbinden sich Chancen ebenso wie methodische, rechtliche und gesellschaftliche Probleme.

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Racial Profiling bezeichnet Kontrollpraktiken, bei denen rassifizierende Zuschreibungen die Auswahl kontrollierter Personen beeinflussen. Das Thema berührt Fragen von Diskriminierung, Polizeiarbeit und institutioneller Kontrolle.

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Gesellschaften reagieren auf Normverletzungen mit formellen und informellen Sanktionen. Der Themenbereich betrachtet Strafe und soziale Kontrolle als zentrale Formen gesellschaftlicher Reaktion auf Devianz.

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