Max Weber gilt als einer der Begründer der modernen Soziologie und als zentrale Figur der klassischen Sozialtheorie neben Karl Marx und Émile Durkheim. Sein Werk zeichnet sich durch eine konsequent verstehende, handlungstheoretische Perspektive aus, die soziales Handeln über subjektive Sinnzuschreibungen erklärt. Webers Analysen zu Herrschaft, Macht, Bürokratie, Rechtsordnungen und Rationalisierung
Religionssoziologie
Thomas Luckmann
Thomas Luckmann war ein deutsch-amerikanischer Soziologe und zählt zu den zentralen Vertretern der Wissenssoziologie und des Sozialkonstruktivismus. Internationale Bekanntheit erlangte er vor allem durch das gemeinsam mit Peter L. Berger verfasste Werk Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit (1966), das bis heute zu den einflussreichsten sozialwissenschaftlichen Büchern des 20. Jahrhunderts zählt.
Émile Durkheim
Émile Durkheim gilt als einer der Gründungsväter der modernen Soziologie und als Wegbereiter empirischer Sozialforschung. Geboren in Épinal und ausgebildet an der École normale supérieure, entwickelte er eine umfassende Theorie sozialer Ordnung, moralischer Integration und institutioneller Kohäsion. Durkheim war Professor in Bordeaux und Paris, gründete die Zeitschrift L’Année Sociologique und


