Kurzdefinition
Demographischer Wandel bezeichnet langfristige Veränderungen der Größe und Zusammensetzung einer Bevölkerung, insbesondere ihrer Altersstruktur, Geburten- und Sterberaten sowie Migration.
Ausführliche Erklärung
Demographischer Wandel bezeichnet langfristige Veränderungen der Größe und Zusammensetzung einer Bevölkerung. Bestimmt werden diese insbesondere durch die Entwicklung von Geburten und Sterbefällen sowie durch Zu- und Abwanderung. Dadurch verändern sich beispielsweise die Altersstruktur und die Größe einer Bevölkerung.
In Deutschland wird der demographische Wandel insbesondere mit einer alternden Bevölkerung, niedrigen Geburtenraten und einer steigenden Lebenserwartung verbunden. Seine gesellschaftlichen Folgen betreffen unter anderem Arbeitsmarkt, soziale Sicherungssysteme, Gesundheitsversorgung, Familie und staatliche Institutionen.
Demographische Veränderungen sind zugleich eine wichtige Dimension des gesellschaftlichen Wandels, da Veränderungen der Bevölkerungsstruktur zahlreiche andere gesellschaftliche Bereiche beeinflussen können.
Theoriebezug
Der demographische Wandel ist vor allem für die Analyse von Sozialstruktur und gesellschaftlichem Wandel relevant. Veränderungen von Altersstruktur, Bevölkerungsgröße und Migration beeinflussen unter anderem Familienstrukturen, Arbeitsmarkt, soziale Sicherungssysteme und das Verhältnis gesellschaftlicher Generationen.
Verwandte Begriffe
Weiterführende Beiträge
Demographischer Wandel
Der demographische Wandel beschreibt eine langfristige Veränderung der Bevölkerungsstruktur einer Gesellschaft. Es bezieht sich auf Verschiebungen in der Altersstruktur, der Geburtenrate und der Lebenserwartung einer Bevölkerung. Im Allgemeinen beinhaltet der demographische Wandel eine zunehmende Alterung der Bevölkerung, eine Abnahme der…