Der Poststrukturalismus ist ein gesellschaftstheoretisches Paradigma, das soziale Wirklichkeit als historisch kontingentes Geflecht von Macht- und Wissensordnungen versteht. Gesellschaft entsteht nicht durch stabile Strukturen oder universelle Wahrheiten, sondern durch diskursive Praktiken, die festlegen, was als wahr, normal und legitim gilt. Im Zentrum steht die Leitfrage: Wie werden Wahrheit, Identität und
Biopolitik
Der tragbare Körper: Mode, Sexualität und Normalisierung
Der Körper ist in modernen Gesellschaften kein bloßes biologisches Substrat. Er ist eine soziale Oberfläche, ein Bewertungsobjekt und ein Projekt: sichtbar, vergleichbar, optimierbar. Wer dazugehört, muss nicht nur „sein“, sondern erscheinen – und zwar so, dass der eigene Körper als tragbar gilt: ästhetisch, funktional, moralisch und sozial passend. Dabei geht
Und es begab sich in der Dystopie…
Eine moderne Weihnachtsgeschichte über Kontrolle, Prekarität und Aufklärung Und es begab sich aber zu der Zeit… …dass die Bundesregierung – inzwischen geführt von einer Koalition, die sich selbst als „Rückgewinnung der Ordnung“ bezeichnete – eine neue Bevölkerungsstatistik einführte. Man versprach Transparenz, aber jeder, der die Geschichte kannte, wusste: Statistiken sind
