Kleidung ist nie nur funktional. Sie markiert Herkunft, Zugehörigkeit und Differenz – und wird damit zu einem zentralen Medium kultureller Grenzziehung. Besonders im Kontext von Migration und Globalisierung gewinnt Mode eine ambivalente Bedeutung: Sie kann Identität bewahren, Zugehörigkeit signalisieren oder Integration ermöglichen, zugleich aber auch Stigmatisierung, Exklusion und Kontrolle verstärken.