David Matzas Werk Delinquency and Drift (1964) gehört zu den einflussreichsten Beiträgen der Kriminologie zur Erklärung jugendlicher Delinquenz. Matza wendet sich darin sowohl gegen die positive Kriminologie – etwa Lombrosos anthropologische Kriminalitätstheorie – als auch gegen die in den 1950er und 1960er Jahren dominierenden Subkulturtheorien und die Theorie der differentiellen