Die Diskursanalyse ist ein qualitativer Forschungsansatz der empirischen Sozialforschung, mit dem untersucht wird, wie gesellschaftliche Wirklichkeit sprachlich hergestellt, geordnet und gedeutet wird. Im Mittelpunkt steht also nicht nur die Frage, was gesagt wird, sondern auch, wie bestimmte Themen beschrieben werden, welche Begriffe verwendet werden und welche Deutungsmuster sich in einer
Empirische Sozialforschung
Experiment
Einleitung Das Experiment ist eine zentrale Methode der empirischen Sozialforschung. Ziel eines Experiments ist es, Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zwischen sozialen Faktoren zu untersuchen. Forschende verändern dabei gezielt eine Bedingung und beobachten, welche Auswirkungen diese Veränderung auf das Verhalten oder die Einstellungen von Personen hat. Im Unterschied zu Beobachtungen, Befragungen oder der Dokumentenanalyse
Dokumentenanalyse
Einleitung Die Dokumentenanalyse ist eine wichtige Methode der empirischen Sozialforschung. Anders als bei Beobachtungen oder standardisierten Befragungen werden hier keine neuen Daten erhoben. Stattdessen arbeiten Forschende mit bereits vorhandenen Materialien, also mit Dokumenten, die in gesellschaftlichen, institutionellen oder kulturellen Zusammenhängen entstanden sind. Solche Dokumente können sehr unterschiedliche Formen annehmen: Gesetzestexte,
Beobachtung
Was ist Beobachtung in der empirischen Sozialforschung? Die Beobachtung ist eine zentrale Methode der empirischen Sozialforschung. Sie dient dazu, soziales Handeln, Interaktionen und Situationen möglichst unmittelbar zu erfassen. Anders als bei Befragungen oder Interviews beruht die Datenerhebung hier nicht in erster Linie auf dem, was Menschen über ihr Verhalten sagen,
Stichprobe (Sampling) in der empirischen Sozialforschung
Was ist eine Stichprobe? In der empirischen Sozialforschung interessiert man sich häufig für sehr große Personengruppen oder soziale Einheiten. Diese Gesamtheit aller relevanten Fälle wird als Grundgesamtheit (Population) bezeichnet. Beispiele für Grundgesamtheiten sind etwa alle Wahlberechtigten in Deutschland, alle Studierenden einer Hochschule oder alle Jugendlichen einer bestimmten Altersgruppe. In vielen
Operationalisierung
In der empirischen Sozialforschung bezeichnet Operationalisierung den Prozess, bei dem abstrakte theoretische Konzepte in messbare Variablen übersetzt werden. Viele zentrale Begriffe der Sozialwissenschaften – etwa „Kriminalitätsfurcht“, „soziale Ungleichheit“ oder „politisches Vertrauen“ – sind nicht direkt beobachtbar. Um sie empirisch untersuchen zu können, müssen Forschende zunächst festlegen, wie diese Konzepte messbar