Die General Theory of Crime erklärt Kriminalität durch das Zusammenspiel von individuellen Eigenschaften und situativen Gelegenheiten. Im Zentrum der Theorie steht das Konzept der Selbstkontrolle. Personen mit geringer Selbstkontrolle neigen eher zu impulsivem, risikoreichem und kurzfristig belohnendem Verhalten. Treffen solche individuellen Dispositionen auf geeignete Gelegenheiten, steigt die Wahrscheinlichkeit kriminellen Handelns.