Mit der Theorie der differentiellen Assoziation entwickelte Edwin H. Sutherland eine der einflussreichsten kriminalsoziologischen Lerntheorien des 20. Jahrhunderts. Ihre zentrale Annahme lautet: Kriminalität ist kein angeborenes Merkmal, sondern ein sozial erlerntes Verhalten. Die sogenannte Differential Association Theory gilt heute als Grundlage vieler moderner Lerntheorien der Kriminologie. Nach Sutherland entsteht delinquentes Verhalten