Whataboutism beschreibt eine Argumentationsweise, bei der auf einen Vorwurf oder ein Problem nicht direkt eingegangen wird. Stattdessen wird die Aufmerksamkeit auf ein anderes, oft vergleichbares Verhalten gelenkt („Was ist mit…?“). Dadurch wird die ursprüngliche Kritik relativiert oder delegitimiert, ohne sie inhaltlich zu entkräften.
In politischen und medialen Debatten dient Whataboutism häufig dazu, Verantwortung abzuwehren oder moralische Gleichwertigkeit herzustellen, selbst wenn die Situationen nicht vergleichbar sind.
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