Person

Martin Luther King Jr.

Martin Luther King Jr. (1964)
Martin Luther King Jr., 1964

Personenprofil

Name
Martin Luther King
Geboren
15.01.1929
Gestorben
04.04.1968
Land
USA

Martin Luther King Jr. (1929–1968) war eine zentrale Persönlichkeit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Inspiriert von seinem christlichen Glauben und den Ideen Mahatma Gandhis setzte er auf gewaltfreien Widerstand und zivilen Ungehorsam, um die gesetzliche Rassentrennung und die Diskriminierung der afroamerikanischen Bevölkerung zu überwinden.

Nationale Bekanntheit erlangte King während des Busboykotts von Montgomery (1955–1956). Als Mitbegründer und Präsident der Southern Christian Leadership Conference (SCLC) organisierte er zahlreiche Protestaktionen und Demonstrationen. Seine berühmteste Rede, „I Have a Dream“, hielt er am 28. August 1963 während des Marsches auf Washington für Arbeit und Freiheit. 1964 wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen.

King und die Bürgerrechtsbewegung trugen maßgeblich zur Verabschiedung des Civil Rights Act (1964) und des Voting Rights Act (1965) bei. Diese Gesetze verboten wesentliche Formen rassistischer Diskriminierung und stärkten insbesondere den Schutz des Wahlrechts afroamerikanischer Bürger. In seinen späteren Lebensjahren engagierte sich King zunehmend gegen Armut, wirtschaftliche Ungleichheit und den Vietnamkrieg.

Am 4. April 1968 wurde Martin Luther King Jr. in Memphis (Tennessee) ermordet. Sein Einsatz für Bürgerrechte und gewaltfreien gesellschaftlichen Wandel prägt soziale Bewegungen bis heute.

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Werk & Wirkung