James Q. Wilson war ein einflussreicher US-amerikanischer Politikwissenschaftler und zählt zu den prägendsten Denkern der modernen Kriminal- und Polizeipolitik. Internationale Bekanntheit erlangte er vor allem durch den gemeinsam mit George L. Kelling entwickelten Broken-Windows-Ansatz, der maßgeblich Debatten über Ordnungspolitik, Prävention und Polizeiarbeit seit den 1980er-Jahren geprägt hat. Wilson verband organisationssoziologische,
Polizeiforschung
Lawrence Sherman
Lawrence W. Sherman ist ein US-amerikanischer Kriminologe und einer der international einflussreichsten Vertreter evidenzbasierter Kriminalpolitik und des Evidence-Based Policing. Er war Professor an der University of Pennsylvania, Gründer des Jerry Lee Center of Criminology und eine zentrale Figur bei der Etablierung systematischer Wirkungsforschung in der Kriminalprävention. Neben seiner methodischen Pionierrolle
Robert Reiner
Robert Reiner ist ein britischer Soziologe und Kriminologe und zählt zu den einflussreichsten internationalen Polizeiforschern. Er war langjähriger Professor für Kriminologie an der London School of Economics and Political Science (LSE) und prägte die kritische Analyse von Polizei, Staat und sozialer Ordnung maßgeblich. Reiner verbindet klassische kriminologische Fragestellungen mit politischer
George L. Kelling
George L. Kelling war ein US-amerikanischer Kriminologe und einer der einflussreichsten Theoretiker moderner Polizeiarbeit. Bekannt wurde er vor allem als Mitautor des Broken-Windows-Ansatzes, der die Bedeutung sichtbarer sozialer Unordnung für Kriminalitätsfurcht, Normerosion und polizeiliche Interventionsstrategien hervorhebt. Kelling studierte an der St. Olaf College und promovierte an der University of Wisconsin-Madison.

