Polydelinquenz beschreibt ein Täterverhalten, bei dem eine Person nicht nur wiederholt, sondern auch in unterschiedlichen Deliktskategorien straffällig wird. Typische Beispiele sind Serientäter, die sowohl Eigentumsdelikte (z. B. Diebstahl, Einbruch) als auch Gewaltdelikte (z. B. Körperverletzung) begehen. Polydelinquenz ist ein wichtiger Untersuchungsgegenstand in der Kriminologie, insbesondere im Kontext der Ursachenforschung und Prävention. So wird untersucht, welche sozialen, psychologischen oder biologischen Faktoren zur Vielstraftäterschaft beitragen.