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Symbolismus

Kurzdefinition

Symbolismus bezeichnet die Verwendung von Zeichen und Symbolen zur Vermittlung gemeinsamer Bedeutungen in sozialen Gruppen und Kulturen.

Ausführliche Erklärung

Symbole sind kulturell geteilte Zeichen, denen bestimmte Bedeutungen zugeschrieben werden. Symbolismus beschreibt den Prozess, in dem diese Symbole soziale Wirklichkeit strukturieren: Sie schaffen Identität, grenzen Gruppen voneinander ab, legitimieren Normen oder markieren Machtverhältnisse. Symbole können sprachlich, visuell, materiell oder rituell sein.

In der Soziologie gelten Symbole als zentrale Bausteine sozialer Ordnung, da sie Kommunikation, Interaktion und die Wahrnehmung von Situationen prägen. In der Kriminologie spielen Symbole eine Rolle bei Subkulturen (z. B. Stil, Kleidung, Graffiti), bei moralischen Paniken, in der Polizeiidentität sowie bei politischen Bewegungen und Extremismus.

Theoriebezug

Kernbegriff des Symbolischen Interaktionismus (Mead, Blumer, Goffman), relevant in der Kultursoziologie, Semiotik (Saussure, Barthes), Cultural Criminology (Ferrell, Hayward) und Ritualtheorie (Durkheim, Turner).

Verwandte Begriffe

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Prof. Dr. Christian Wickert

Prof. Dr. Christian Wickert
Soziologe & Kriminologe an der HSPV NRW. Betreiber von SozTheo.de und SozTheo.com. Verfasser dieses Beitrags.

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SozTheo wurde als private Seite von Prof. Dr. Christian Wickert, Dozent für die Fächer Soziologie und Kriminologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, erstellt. Die hier verfügbaren Beiträge und verlinkten Artikel spiegeln nicht die offizielle Meinung, Haltung oder Lehrpläne der HSPV NRW wider.

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