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Habitus

Frau mit sichtbarem Tattoo am unteren Rücken

Der lesbare Körper: Tattoos, Haare, Make-up und Duft

Kleidung ist ablegbar. Der Körper ist es nicht. Genau darin liegt seine besondere soziologische Brisanz. Während Jacken, Uniformen oder Accessoires gewechselt, abgelegt oder angepasst werden können, bleiben Tattoos, Frisuren, Gerüche oder kosmetische Praktiken am Körper haften – zumindest für eine gewisse Zeit. Der Körper fungiert damit als dauerhafte Zeichenfläche, auf

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Polizeiuniformen als Beispiel für Kleidung, Autorität und institutionelle Macht.

Uniform, Bomberjacke, Keffiyeh: Mode und Macht

Kleidung organisiert nicht nur Zugehörigkeit, Status oder Verdacht. Sie organisiert auch Macht. Uniformen markieren Autorität, politische Symbole beanspruchen Deutungshoheit, Business-Kleidung signalisiert Zuständigkeit und militärische Ästhetiken können Stärke oder Einschüchterung kommunizieren. Noch bevor gesprochen wird, entstehen Erwartungen darüber, wer handeln, kontrollieren oder Anweisungen geben darf. Während in den vorherigen Teilen der

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Schwarz-weißes Treppengeländer mit wiederkehrenden Säulen in diagonaler Perspektive, symbolisiert strukturierte soziale Bewegung und Reproduktion.

Theorie der Praxis

Pierre Bourdieus Theorie der Praxis (auch: Praxistheorie) ist ein gesellschaftstheoretisches Paradigma, das soziale Ordnung als Ergebnis alltäglicher Praktiken erklärt. Gesellschaft entsteht weder ausschließlich durch objektive Strukturen noch allein durch bewusstes Handeln, sondern durch ein Wechselspiel aus inkorporierten Dispositionen (Habitus), verfügbaren Ressourcen (Kapital) und den sozialen Arenen, in denen um Positionen

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Mode, Körper und Devianz – Eine soziologische Analyse

Mode ist mehr als Stil, Trend oder Geschmack. Kleidung und Körper werden gelesen: Sie markieren Geschlecht, Alter, kulturelle Zugehörigkeit, Status und Autorität, können Vertrauen oder Verdacht erzeugen und darüber entscheiden, was als passend, auffällig oder abweichend erscheint. Mode ist damit kein bloßes Konsumphänomen, sondern ein alltägliches Medium sozialer Ordnung. Das

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Mode als soziale Ordnung: Kleidung, Devianz und Zuschreibung

Mode ist kein Randthema Mode wird im Alltagsverständnis häufig als Ausdruck individueller Vorlieben, ästhetischer Kreativität oder wechselnder Trends interpretiert. Eine soziologische Perspektive zeigt jedoch, dass Kleidung weit über diese Funktionen hinausgeht. Sie ist kein bloßes Konsumphänomen, sondern ein zentrales Medium sozialer Ordnung. Über Kleidung werden Zugehörigkeiten markiert, Erwartungen stabilisiert und

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Die Krawatte: Macht, Männlichkeit und ein Stück Stoff

Hinweis: Dieser Beitrag dient als analytischer Auftakt zur Artikelserie „Mode, Körper und Devianz“. Im Zentrum steht die Frage, wie scheinbar banale Kleidungsstücke soziale Ordnung, Macht und Geschlecht verkörpern. Kaum ein Kleidungsstück wirkt so selbstverständlich und zugleich so erklärungsbedürftig wie die Krawatte als Machtsymbol. Sie erfüllt keine schützende, wärmende oder funktionale

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Über SozTheo

SozTheo ist eine Informations- und Ressourcensammlung, die sich an alle an Soziologie und Kriminologie interessierten Leserinnen und Leser richtet.

SozTheo wurde als private Seite von Prof. Dr. Christian Wickert, Dozent für die Fächer Soziologie und Kriminologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, erstellt. Die hier verfügbaren Beiträge und verlinkten Artikel spiegeln nicht die offizielle Meinung, Haltung oder Lehrpläne der HSPV NRW wider.

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