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Habitus

Schwarz-weißes Treppengeländer mit wiederkehrenden Säulen in diagonaler Perspektive, symbolisiert strukturierte soziale Bewegung und Reproduktion.

Theorie der Praxis

Pierre Bourdieus Theorie der Praxis (auch: Praxistheorie) ist ein gesellschaftstheoretisches Paradigma, das soziale Ordnung als Ergebnis alltäglicher Praktiken erklärt. Gesellschaft entsteht weder ausschließlich durch objektive Strukturen noch allein durch bewusstes Handeln, sondern durch ein Wechselspiel aus inkorporierten Dispositionen (Habitus), verfügbaren Ressourcen (Kapital) und den sozialen Arenen, in denen um Positionen

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Mode als soziale Ordnung: Kleidung, Devianz und Zuschreibung

Mode ist kein Randthema Mode wird im Alltagsverständnis häufig als Ausdruck individueller Vorlieben, ästhetischer Kreativität oder wechselnder Trends interpretiert. Eine soziologische Perspektive zeigt jedoch, dass Kleidung weit über diese Funktionen hinausgeht. Sie ist kein bloßes Konsumphänomen, sondern ein zentrales Medium sozialer Ordnung. Über Kleidung werden Zugehörigkeiten markiert, Erwartungen stabilisiert und

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Die Krawatte: Macht, Männlichkeit und ein Stück Stoff

Hinweis: Dieser Beitrag dient als analytischer Auftakt zur Artikelserie „Mode, Körper und Devianz“. Im Zentrum steht die Frage, wie scheinbar banale Kleidungsstücke soziale Ordnung, Macht und Geschlecht verkörpern. Kaum ein Kleidungsstück wirkt so selbstverständlich und zugleich so erklärungsbedürftig wie die Krawatte als Machtsymbol. Sie erfüllt keine schützende, wärmende oder funktionale

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Ein Kind vor dem Fernseher

Kinderserien als Sozialisationsinstanz – Normen, Rollenbilder und gesellschaftliche Ordnung

Kinderfernsehen wirkt auf den ersten Blick harmlos: bunte Figuren, einfache Geschichten, klare Konflikte. Aus soziologischer Perspektive sind Kinderserien jedoch alles andere als trivial. Sie entwerfen Modellwelten, in denen Kinder lernen, was „normal“ ist – welche Familienformen, Berufe, Konflikte, Geschlechterrollen und Formen von Autorität als selbstverständlich gelten. Kinderserien sind damit Teil

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Messer, Gabel und Löffel vor einem einfarbigen Hintergrund als Symbol für die Zivilisierung der Ess- und Tischsitten

Norbert Elias – Über den Prozeß der Zivilisation (1939)

Norbert Elias’ Werk Über den Prozeß der Zivilisation gehört zu den einflussreichsten und zugleich langfristig wirksamsten Beiträgen zur Soziologie des 20. Jahrhunderts. In seinem 1939 erschienenen Werk zeichnet Elias die historischen Bedingungen und sozialen Mechanismen nach, durch die sich über Jahrhunderte hinweg ein spezifisch moderner Habitus und ein gesteigertes Maß

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Portrait von Pierre Bourdieu, aufgenommen 1996

Pierre Bourdieu – Die feinen Unterschiede (1979)

Pierre Bourdieus Die feinen Unterschiede (La Distinction, 1979, dt. 1982) gehört zu den einflussreichsten soziologischen Werken des 20. Jahrhunderts. Seine Theorie der sozialen Ungleichheit prägt bis heute die Soziologie, insbesondere die Analyse sozialer Klassen, sozialer Mobilität und der Reproduktion von Machtverhältnissen. Dem Buch und seinen Konzepten liegt eine umfassende empirische

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Über SozTheo

SozTheo ist eine Informations- und Ressourcensammlung, die sich an alle an Soziologie und Kriminologie interessierten Leserinnen und Leser richtet.

SozTheo wurde als private Seite von Prof. Dr. Christian Wickert, Dozent für die Fächer Soziologie und Kriminologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, erstellt. Die hier verfügbaren Beiträge und verlinkten Artikel spiegeln nicht die offizielle Meinung, Haltung oder Lehrpläne der HSPV NRW wider.

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