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Ideologie

Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main – Ursprungsort der Frankfurter Schule

Kritische Theorie

Die Kritische Theorie ist ein gesellschaftstheoretisches Paradigma, das soziale Wirklichkeit als historisch gewachsene Herrschaftsordnung versteht. Gesellschaft entsteht nicht primär durch funktionale Integration oder kommunikative Selbstreferenz, sondern durch Machtverhältnisse, ökonomische Strukturen und ideologische Vermittlung. Im Zentrum steht die Leitfrage: Wie werden Herrschaftsverhältnisse gesellschaftlich stabilisiert – und wie ist Emanzipation möglich? Der

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Symmetrische Gebäudefassade mit gleichmäßig angeordneten Fenstern als visuelle Metapher für strukturelle Ordnungsmuster

Strukturalismus

Der Strukturalismus ist ein makro- und kulturtheoretisches Paradigma, das soziale Wirklichkeit als Ausdruck tieferliegender, meist unbewusster Strukturmuster versteht. Gesellschaft entsteht nicht primär durch individuelle Bedeutungszuschreibungen oder funktionale Systemleistungen, sondern durch überindividuelle Ordnungsmuster – sprachliche, symbolische oder kulturelle Strukturen –, die individuelles Handeln prägen. Im Zentrum steht die Leitfrage: Wie strukturieren

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Stuart Hall

Stuart Hall – Encoding/Decoding (1973)

Mit Encoding/Decoding liefert Stuart Hall einen der einflussreichsten Texte der Cultural Studies und zugleich ein grundlegendes Werkzeug, um moderne Mediengesellschaften soziologisch zu verstehen. Der Text markiert einen Bruch mit linearen Kommunikationsmodellen, in denen Medieninhalte wie Informationen behandelt werden, die von einem Sender produziert und von einem Empfänger lediglich aufgenommen werden.

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Silhouette of a person in a dark urban underpass – symbolic image for fear, deviance, and media-driven moral panics

Stuart Hall et al. – Policing the Crisis: Mugging, the State and Law and Order (1978)

Mit Policing the Crisis: Mugging, the State and Law and Order (1978) legten Stuart Hall und seine Ko-Autoren ein bahnbrechendes Werk der Kritischen Kriminologie und Cultural Studies vor. In der Untersuchung des „Mugging“-Diskurses im Großbritannien der 1970er-Jahre zeigen sie eindrucksvoll, wie Kriminalität als gesellschaftliches Konstrukt fungiert – politisch produziert, medial

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Titelbild: Marx und Engels - das Kommunistische Manifest

Karl Marx und Friedrich Engels – Das Kommunistische Manifest (1848)

Das Kommunistische Manifest von Karl Marx und Friedrich Engels ist eines der einflussreichsten politischen und gesellschaftstheoretischen Werke der Moderne. Erschienen im Februar 1848, ist es programmatischer Text, theoretisches Fundament und politischer Aufruf zugleich. Mit seiner prägnanten Analyse des Klassenkampfes und seiner scharfen Kritik am Kapitalismus prägt das Manifest bis heute

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Karl Marx, 1875

Marxistische Kriminalitätstheorien

Marxistische Kriminalitätstheorien Die marxistischen Kriminalitätstheorien basieren auf zentralen Annahmen des Marxismus, gehen jedoch nicht immer unmittelbar auf den Gesellschaftstheoretiker Karl Marx selbst zurück. Vielmehr wurden seine gesellschaftstheoretischen Überlegungen im 20. Jahrhundert von Vertreter:innen der kritischen und neomarxistischen Kriminologie weiterentwickelt. Ausgangspunkt ist die marxistische Analyse kapitalistischer Gesellschaften als Klassengesellschaften. Marx unterscheidet

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Über SozTheo

SozTheo ist eine Informations- und Ressourcensammlung, die sich an alle an Soziologie und Kriminologie interessierten Leserinnen und Leser richtet.

SozTheo wurde als private Seite von Prof. Dr. Christian Wickert, Dozent für die Fächer Soziologie und Kriminologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, erstellt. Die hier verfügbaren Beiträge und verlinkten Artikel spiegeln nicht die offizielle Meinung, Haltung oder Lehrpläne der HSPV NRW wider.

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