Der Routine Activity Approach erklärt Kriminalität als Ergebnis bestimmter situativer Konstellationen. Nach diesem Ansatz entsteht eine Straftat dann, wenn drei Elemente gleichzeitig zusammentreffen: ein motivierter Täter, ein geeignetes Tatobjekt und das Fehlen eines wirksamen Schutzes. Der Routine Activity Approach gehört damit zu den situativen Kriminalitätstheorien. Im Zentrum steht nicht die
Situative Kriminalitätstheorien
Rational Choice Theory
Die Rational Choice Theory in der Kriminologie erklärt Kriminalität als Ergebnis rationaler Kosten-Nutzen-Abwägungen. Eine Straftat wird wahrscheinlicher, wenn der erwartete Nutzen der Tat – etwa der Wert des Diebesguts – höher eingeschätzt wird als die möglichen Kosten, etwa das Entdeckungsrisiko, die Wahrscheinlichkeit einer Bestrafung oder das zu erwartende Strafmaß. Merkzettel
Rational Choice
Rationale Kriminalitätstheorien Kernidee rationaler Kriminalitätstheorien Kriminalität entsteht, wenn der erwartete Nutzen einer Straftat die erwarteten Kosten übersteigt. Täter treffen Entscheidungen daher häufig unter Berücksichtigung von Risiken, möglichen Gewinnen und situativen Gelegenheiten. Rationale Kriminalitätstheorien gehen davon aus, dass kriminelles Verhalten das Ergebnis bewusster Entscheidungen ist. Menschen handeln demnach nicht ausschließlich aufgrund