Die Theorie des sozialen Lernens (Social Learning Theory) von Ronald L. Akers gehört zu den wichtigsten modernen Lerntheorien der Kriminologie. Sie knüpft an die Differential Association Theory von Edwin H. Sutherland an und erweitert diese um sozialpsychologische Lernmechanismen. Die zentrale Annahme lautet: Kriminelles Verhalten wird in sozialen Beziehungen gelernt und
Social Learning Theory
Theorie der differentiellen Kontakte (Sutherland)
Mit der Theorie der differentiellen Assoziation entwickelte Edwin H. Sutherland eine der einflussreichsten kriminalsoziologischen Lerntheorien des 20. Jahrhunderts. Ihre zentrale Annahme lautet: Kriminalität ist kein angeborenes Merkmal, sondern ein sozial erlerntes Verhalten. Die sogenannte Differential Association Theory gilt heute als Grundlage vieler moderner Lerntheorien der Kriminologie. Nach Sutherland entsteht delinquentes Verhalten
Lernen/ Subkultur
Lern- und subkulturtheoretische Kriminalitätstheorien Kernidee der Lerntheorien: Kriminalität wird – ebenso wie normkonformes Verhalten – durch soziale Interaktion erlernt. Menschen übernehmen dabei nicht nur Techniken des Normbruchs, sondern auch Einstellungen, Motive und Rechtfertigungen. Lern- und subkulturtheoretische Kriminalitätstheorien erklären Kriminalität als Ergebnis sozialer Lernprozesse. Abweichendes Verhalten ist demnach kein angeborenes Merkmal,