Definition
Die Aufklärungsquote ist ein zentraler Indikator für die Effizienz der polizeilichen Ermittlungsarbeit. Eine Tat gilt in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) bereits als aufgeklärt, wenn mindestens ein Tatverdächtiger ermittelt wurde – unabhängig davon, ob dieser später verurteilt wird oder nicht.
Merkmale der Aufklärungsquote:
- Berechnungsgrundlage: Anzahl der aufgeklärten Straftaten im Verhältnis zur Gesamtzahl der registrierten Straftaten.
- Unterschiede nach Delikt: Gewaltverbrechen haben häufig höhere Aufklärungsquoten als Eigentumsdelikte.
- Einflussfaktoren: Polizeiliche Kontrollintensität, Anzeigebereitschaft der Bevölkerung, technische Ermittlungsmethoden.