Jeremy Bentham war ein britischer Jurist, Philosoph und Sozialreformer, der als Begründer des klassischen Utilitarismus gilt. Er studierte bereits im Alter von zwölf Jahren an der Universität Oxford und setzte sich zeit seines Lebens für rationale Gesetzgebung, Rechtsreformen und gesellschaftlichen Fortschritt ein. Besonders einflussreich war sein Einsatz für Gefängnisreformen, Frauenrechte,
Kriminologie
Howard S. Becker
Howard S. Becker war ein US-amerikanischer Soziologe, der als einer der bedeutendsten Vertreter des symbolischen Interaktionismus und der Soziologie der Devianz gilt. Er lehrte an Universitäten wie der University of Chicago und der Northwestern University. Neben seinen Beiträgen zur Devianzforschung wurde Becker auch für seine Arbeiten zur Musiksoziologie, Kunstsoziologie und
Gary S. Becker
Gary Stanley Becker war ein US-amerikanischer Ökonom und Sozialwissenschaftler, der als einer der einflussreichsten Vertreter der sogenannten ökonomischen Imperialismus gilt. Er war Professor an der University of Chicago, erhielt 1992 den Wirtschaftsnobelpreis und war über Jahrzehnte hinweg ein führender Denker der Chicago School of Economics. Becker wandte wirtschaftswissenschaftliche Denkweisen systematisch
Cesare Beccaria
Cesare Beccaria war ein italienischer Rechtsphilosoph und Aufklärer, der mit seinem Werk Dei delitti e delle pene (Von den Verbrechen und Strafen, 1764) zu einem der Begründer der modernen Kriminologie wurde. Seine Schrift war eine radikale Kritik an den damaligen Strafpraktiken, insbesondere an Folter, Todesstrafe und willkürlicher Justiz. Beccaria forderte
Michelle Alexander
Michelle Alexander ist US-amerikanische Juristin, Bürgerrechtsaktivistin und Professorin. Sie wurde international bekannt durch ihr Werk The New Jim Crow, in dem sie die massenhafte Inhaftierung von Afroamerikaner:innen in den USA als ein neues System rassistischer Unterdrückung analysiert. Alexander zeigt auf, wie das Strafrechtssystem der Vereinigten Staaten unter dem Deckmantel einer
Ronald L. Akers
Ronald L. Akers ist ein US-amerikanischer Kriminologe und Mitbegründer der Social Learning Theory, einer Weiterentwicklung der Differentiellen Assoziationstheorie von Edwin H. Sutherland. Gemeinsam mit Robert L. Burgess verknüpfte Akers die Theorie des sozialen Lernens mit dem Prinzip der operanten Konditionierung (B.F. Skinner) und überführte sie in ein empirisch testbares Modell





