Richard Rosenfeld war ein US-amerikanischer Kriminologe und Soziologe und zählt zu den zentralen Vertretern einer makrostrukturellen und empirisch fundierten Kriminalitätsforschung. Er war langjähriger Professor an der University of Missouri–St. Louis und Präsident der American Society of Criminology. Seine Arbeiten verbinden theoretische Ansätze der Sozialstrukturanalyse mit anspruchsvoller quantitativer Forschung. Rosenfeld ist
Kriminologie
Robert Reiner
Robert Reiner ist ein britischer Soziologe und Kriminologe und zählt zu den einflussreichsten internationalen Polizeiforschern. Er war langjähriger Professor für Kriminologie an der London School of Economics and Political Science (LSE) und prägte die kritische Analyse von Polizei, Staat und sozialer Ordnung maßgeblich. Reiner verbindet klassische kriminologische Fragestellungen mit politischer
Stephan Quensel
Stephan Quensel ist ein deutscher Soziologe und Kriminologe und zählt zu den zentralen Vertretern der kritischen Kriminologie in der Bundesrepublik. Er war Professor an der Universität Bremen und prägte insbesondere die Drogenforschung, die Suchtsoziologie sowie die Theorie krimineller Karrieren. Besondere Bedeutung kommt Quensels Karrieremodell der Devianz zu. Im Gegensatz zu
Richard Quinney
Richard Quinney ist ein US-amerikanischer Soziologe und Kriminologe und zählt zu den zentralen Vertreter:innen der Kritischen und radikalen Kriminologie. Seine Arbeiten markieren einen grundlegenden Perspektivwechsel: Kriminalität wird nicht als individuelles Fehlverhalten, sondern als gesellschaftlich produziertes, politisch definiertes und ökonomisch funktionales Phänomen verstanden. Quinney entwickelte früh eine konflikt- und herrschaftssoziologische Kriminalitätstheorie,
Mike Presdee
Mike Presdee war ein britischer Kriminologe und einer der zentralen Wegbereiter der Cultural Criminology. Sein Werk verbindet kriminologische Theorie mit kultursoziologischen, emotionssoziologischen und subkulturellen Perspektiven. Presdee interessierte sich weniger für Kriminalität als Normabweichung im klassischen Sinne, sondern für Kriminalität als kulturelle Praxis, als Ausdruck von Sinn, Lust, Widerstand und Identität
Lloyd E. Ohlin
Lloyd E. Ohlin war ein US-amerikanischer Soziologe und Kriminologe, der vor allem für seine Arbeiten zur Jugendkriminalität, sozialen Ungleichheit und Delinquenz bekannt ist. Internationale Bedeutung erlangte er durch die gemeinsam mit Richard A. Cloward entwickelte Theorie der differentiellen Gelegenheitsstrukturen, die als Weiterentwicklung der Anomietheorie gilt. Ohlin knüpfte an Robert K.

