James W. Messerschmidt ist ein US-amerikanischer Soziologe und Kriminologe, der vor allem für seine Arbeiten zur Geschlechtersoziologie, zur kritischen Männlichkeitsforschung und zur Erklärung von Gewalt und Kriminalität bekannt ist. Er entwickelte seine Ansätze in enger Auseinandersetzung mit der feministischen Theorie sowie mit der von R. W. Connell geprägten Theorie hegemonialer
Soziologie
Robert King Merton
Robert K. Merton war einer der einflussreichsten Soziologen des 20. Jahrhunderts und prägte die US-amerikanische Soziologie nachhaltig. Er studierte unter anderem bei Talcott Parsons und entwickelte zentrale Konzepte des Strukturfunktionalismus weiter, wobei er sich bewusst von dessen normativem und systemstabilisierendem Charakter distanzierte. Seine wissenschaftliche Bedeutung liegt insbesondere in der Entwicklung
Herbert Mead
George Herbert Mead war ein US-amerikanischer Philosoph und Sozialpsychologe und gilt als einer der zentralen Begründer des Symbolischen Interaktionismus. Obwohl Mead selbst kaum systematische Monographien veröffentlichte, prägte er durch seine Lehrtätigkeit an der University of Chicago und durch posthum herausgegebene Vorlesungen die moderne Sozialtheorie nachhaltig. Seine wissenschaftliche Bedeutung liegt vor
Henry Donald McKay
Henry D. McKay war ein US-amerikanischer Soziologe und Kriminologe und zählt gemeinsam mit Clifford R. Shaw zu den zentralen Vertretern der Chicago School of Sociology. Seine wissenschaftliche Bedeutung liegt vor allem in der empirischen Analyse räumlicher Kriminalitätsverteilung und der Entwicklung der Theorie der sozialen Desorganisation. McKay war maßgeblich an groß
David Matza
David Matza war ein US-amerikanischer Soziologe und Kriminologe, der vor allem durch seine Arbeiten zur Jugenddelinquenz, Devianz und moralischen Rechtfertigungsstrategien bekannt wurde. Er gilt als eine zentrale Figur an der Schnittstelle zwischen Symbolischem Interaktionismus, Labeling Approach und Kritischer Kriminologie. Matza wandte sich gegen deterministische Kriminalitätstheorien und betonte stattdessen die situative,
Thomas Mathiesen
Thomas Mathiesen war ein norwegischer Soziologe und einer der einflussreichsten Vertreter der Kritischen Kriminologie und des Strafvollzugsabolitionismus. Er studierte Soziologie und wirkte über viele Jahrzehnte als Professor an der Universität Oslo. Früh verband er akademische Forschung mit politischem Engagement, insbesondere in der Gefangenenbewegung und der kritischen Analyse von Strafrecht, Gefängnissen



