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Intersektionalität

Kurzdefinition

Intersektionalität beschreibt das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen wie Rassismus, Sexismus und Klassismus und deren Auswirkungen auf soziale Ungleichheit.

Ausführliche Erklärung

Der Begriff wurde von Kimberlé Crenshaw geprägt, um die Überschneidung von Rassismus und Sexismus in der Lebensrealität afroamerikanischer Frauen zu analysieren. Intersektionalität geht davon aus, dass soziale Kategorien wie Geschlecht, „Rasse“, Klasse, Sexualität oder Behinderung nicht isoliert wirken, sondern sich überlagern und verstärken. In der Soziologie, Genderforschung und kritischen Kriminologie dient das Konzept dazu, komplexe Ungleichheiten sichtbar zu machen und differenzierte Analysen sozialer Strukturen zu ermöglichen.

Theoriebezug

Kimberlé Crenshaw, Critical Race Theory, Feministische Soziologie, Queer Theory

Verwandte Begriffe

  • Devianz
  • Feminismus
  • Gender
  • Queer Theory
  • Soziale Ungleichheit

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Über SozTheo

Prof. Dr. Christian Wickert

Prof. Dr. Christian Wickert
Soziologe & Kriminologe an der HSPV NRW. Betreiber von SozTheo.de und SozTheo.com. Verfasser dieses Beitrags.

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