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Psilocybin

Kurzdefinition

Psilocybin ist ein natürlich vorkommendes Halluzinogen, das in bestimmten Pilzarten, den sogenannten „Magic Mushrooms“, enthalten ist.

Ausführliche Erklärung

Psilocybin wird beim Verzehr der Pilze im Körper zu Psilocin umgewandelt und entfaltet starke halluzinogene Effekte. Diese reichen von veränderten Wahrnehmungen, intensiven Farben und Mustern bis hin zu tiefen psychischen Erfahrungen. In einigen Kulturen wird Psilocybin traditionell in spirituellen Zeremonien verwendet. Die Substanz wird zunehmend auch im Bereich der Psychotherapie erforscht, insbesondere zur Behandlung von Depressionen und Angststörungen.

In Deutschland ist Psilocybin nach dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) verboten.

Theoriebezug

Der Konsum von Psilocybin wird in der Kulturkriminologie als Ausdruck alternativer Bewusstseinsfindung und spiritueller Praxis betrachtet.

Verwandte Begriffe

  • Abhängigkeit
  • Subkulturtheorien

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Prof. Dr. Christian Wickert

Prof. Dr. Christian Wickert
Soziologe & Kriminologe an der HSPV NRW. Betreiber von SozTheo.de und SozTheo.com. Verfasser dieses Beitrags.

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