Collective Efficacy (dt.: kollektive Handlungsfähigkeit) bezeichnet die Fähigkeit einer Nachbarschaft, gemeinsame Normen durchzusetzen und informelle soziale Kontrolle auszuüben. Die Theorie wurde von Robert J. Sampson, Stephen W. Raudenbush und Felton Earls entwickelt und gilt heute als eine der wichtigsten Weiterentwicklungen der klassischen Theorie der Sozialen Desorganisation. Merkzettel Collective Efficacy Theory
Collective Efficacy
Broken Windows (Wilson & Kelling)
Der Broken Windows Ansatz – häufig auch als Broken Windows Theorie bezeichnet – gehört zu den bekanntesten und zugleich umstrittensten Konzepten der modernen Kriminologie. Die zentrale Annahme von James Q. Wilson und George L. Kelling lautet: Bereits geringe Anzeichen von Unordnung können als Signal fehlender sozialer Kontrolle wahrgenommen werden und
Soziale Desorganisation (Shaw & McKay)
Die Theorie der sozialen Desorganisation ist auch bekannt unter den Namen Social Ecology, Ökologischer Ansatz, Kriminalökologie, Area Approach, kulturelle Transmission. Soziale Raumtheorien gehen davon aus, dass Kriminalität nicht zufällig über den städtischen Raum verteilt ist. In bestimmten Stadtgebieten treten dauerhaft höhere Kriminalitätsraten auf als in anderen. Die Theorie der sozialen

