Collective Efficacy (dt.: kollektive Handlungsfähigkeit) bezeichnet die Fähigkeit einer Nachbarschaft, gemeinsame Normen durchzusetzen und informelle soziale Kontrolle auszuüben. Die Theorie wurde von Robert J. Sampson, Stephen W. Raudenbush und Felton Earls entwickelt und gilt heute als eine der wichtigsten Weiterentwicklungen der klassischen Theorie der Sozialen Desorganisation. Merkzettel Collective Efficacy Theory
Informelle Soziale Kontrolle
Soziale Desorganisation (Shaw & McKay)
Die Theorie der sozialen Desorganisation ist auch bekannt unter den Namen Social Ecology, Ökologischer Ansatz, Kriminalökologie, Area Approach, kulturelle Transmission. Soziale Raumtheorien gehen davon aus, dass Kriminalität nicht zufällig über den städtischen Raum verteilt ist. In bestimmten Stadtgebieten treten dauerhaft höhere Kriminalitätsraten auf als in anderen. Die Theorie der sozialen
Age-Graded Theory of Crime (Sampson & Laub) – Turning Points
[auch bekannt unter: Age-Graded Life-Course Theory of Crime, Age-Graded Development Theory, Theorie der Turning Points] Die Age-Graded Theory of Crime von Robert J. Sampson und John H. Laub erklärt kriminelles Verhalten als Teil eines dynamischen Lebensverlaufs. Entscheidend sind sogenannte Turning Points – biografische Wendepunkte wie Heirat, stabile Beschäftigung oder Militärdienst

