Kriminalität ist nicht geschlechtsneutral. In nahezu allen Ländern und über lange historische Zeiträume hinweg zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen in Bezug auf Täterschaft, Viktimisierung und gesellschaftliche Reaktionen auf Kriminalität. Während Männer einen überwiegenden Teil der registrierten Straftäter stellen – insbesondere bei Gewalt- und Eigentumsdelikten –, sind Frauen
Kriminalitätsfurcht-Paradox
Kriminalitätsfurcht
Dimensionen der Kriminalitätsfurcht Kriminalitätsfurcht bezeichnet die subjektive Sorge, Opfer einer Straftat zu werden oder mit Kriminalität konfrontiert zu sein. Sie ist ein zentrales Thema der Kriminologie, also jener Wissenschaft, die sich mit der Entstehung, Verbreitung und gesellschaftlichen Reaktion auf Kriminalität beschäftigt (siehe auch: Was ist Kriminologie?). Kriminalitätsfurcht steht in engem
Demographischer Wandel
Der demographische Wandel beschreibt eine langfristige Veränderung der Bevölkerungsstruktur einer Gesellschaft. Es bezieht sich auf Verschiebungen in der Altersstruktur, der Geburtenrate und der Lebenserwartung einer Bevölkerung. Im Allgemeinen beinhaltet der demographische Wandel eine zunehmende Alterung der Bevölkerung, eine Abnahme der Geburtenrate und eine höhere Lebenserwartung. Die Hauptursachen für den demographischen