Auguste Comte (1798–1857) gilt als einer der Begründer der Soziologie und als wichtiger Theoretiker des Positivismus. Sein Konzept der „Positiven Philosophie“ zielte darauf ab, die Gesellschaftswissenschaften auf die gleiche empirische und systematische Grundlage zu stellen wie die Naturwissenschaften. Comte prägte den Begriff „Soziologie“ selbst und verstand darunter eine Wissenschaft, die
Positivismus
Émile Durkheim – Die Regeln der soziologischen Methode (1895): Die Wissenschaft der Gesellschaft
Émile Durkheims Werk Die Regeln der soziologischen Methode (1895) markiert einen Meilenstein in der Etablierung der Soziologie als eigenständige Wissenschaft. Während frühere Denkansätze oft philosophisch oder spekulativ waren, legte Durkheim hier die Grundlage für eine systematische, empirisch fundierte Forschung. Das Werk gilt bis heute als zentral, um das wissenschaftliche Fundament
Lombrosos anthropologische (anthropogenetische) Kriminalitätstheorie
Die anthropologische Kriminalitätstheorie von Cesare Lombroso geht davon aus, dass Kriminalität anlagebedingt, also genetisch erklärbar ist. Lombroso geht dabei von einem atavistischen (meint hier: zivilisatorisch rückständigen) Verbrechertyp aus. Merkzettel Der geborene Verbrecher Hauptvertreter: Cesare Lombroso Erstveröffentlichung: 1876 Land: Italien Idee/ Annahme: Kriminelle unterscheiden sich hinsichtlich physischer und psychischer Merkmale von
Kriminologie als empirische Wissenschaft
Wie arbeitet die Kriminologie eigentlich wissenschaftlich? Welche Methoden werden verwendet, um Kriminalität zu untersuchen? Dieser Beitrag erklärt leicht verständlich die wichtigsten Methoden der kriminologischen Forschung und zeigt den Unterschied zwischen quantitativen und qualitativen Verfahren. Kriminologie ist nicht nur die Lehre von Kriminalität, sondern auch eine empirische Wissenschaft. Sie untersucht Kriminalität,



