Polizei, Strafe und soziale Kontrolle gehören zu den zentralen Themen der Kriminologie und Kriminalsoziologie. Moderne Gesellschaften reagieren auf Kriminalität nicht nur durch Strafverfolgung und Sanktionen, sondern auch durch Überwachung, Prävention und vielfältige Formen sozialer Kontrolle. Dabei stellen sich grundlegende Fragen: Wie entsteht polizeiliche Autorität? Warum genießen Polizei und Strafjustiz Vertrauen
Sicherheitsgefühl
Kriminalitätsfurcht
Dimensionen der Kriminalitätsfurcht Kriminalitätsfurcht bezeichnet die subjektive Sorge, Opfer einer Straftat zu werden oder mit Kriminalität konfrontiert zu sein. Sie ist ein zentrales Thema der Kriminologie, also jener Wissenschaft, die sich mit der Entstehung, Verbreitung und gesellschaftlichen Reaktion auf Kriminalität beschäftigt (siehe auch: Was ist Kriminologie?). Kriminalitätsfurcht steht in engem
Raum und (Un-)Sicherheit
Raum und (Un-)Sicherheit stehen in einem Abhängigkeitsverhältnis zueinander. Schon in den 1920er-Jahren zeigten Wissenschaftler der Chicago School, dass Kriminalität räumlich ungleich verteilt ist – unabhängig von den Bewohnern. Räume können somit selbst zu Risikofaktoren werden. Die Theorie der „sozialen Desorganisation“ geht davon aus, dass Räume Kriminalität hervorbringen und diese weitgehend
