Hasskriminalität und Vorurteilskriminalität (Hate Crime) Hasskriminalität bezeichnet Straftaten, die sich gegen Personen aufgrund bestimmter identitätsstiftender Merkmale richten – etwa Geschlecht, Hautfarbe, Religion, nationaler oder ethnischer Herkunft, sexueller Orientierung, Behinderung oder sozialen Status. In der kriminologischen Forschung wird für solche Delikte häufig auch der Begriff Vorurteilskriminalität oder vorurteilsgeleitete Kriminalität (englisch: bias
Viktimologie
Kriminalitätsfurcht
Dimensionen der Kriminalitätsfurcht Kriminalitätsfurcht bezeichnet die subjektive Sorge, Opfer einer Straftat zu werden oder mit Kriminalität konfrontiert zu sein. Sie ist ein zentrales Thema der Kriminologie, also jener Wissenschaft, die sich mit der Entstehung, Verbreitung und gesellschaftlichen Reaktion auf Kriminalität beschäftigt (siehe auch: Was ist Kriminologie?). Kriminalitätsfurcht steht in engem
Sexualdelikte
Sexualdelinquenz: Begriffsklärung, Entwicklung und gesellschaftliche Relevanz Sexualdelikte beziehungsweise Sexualdelinquenz bezeichnen strafrechtlich relevante Handlungen, die gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Personen verstoßen. Dazu zählen Delikte wie sexueller Missbrauch, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung, sexuelle Belästigung, exhibitionistische Handlungen sowie Straftaten im Zusammenhang mit Pornografie und Prostitution. Sexualdelinquenz ist ein zentrales Forschungsfeld der Kriminologie. Wer
Viktimologie
Viktimologie: Opfer, Viktimisierung und Opferschutz Die Viktimologie ist ein Teilbereich der Kriminologie, der sich mit Opfern von Straftaten, Prozessen der Opferwerdung sowie gesellschaftlichen Reaktionen auf Kriminalitätsopfer beschäftigt. Während sich die klassische Kriminologie lange Zeit vor allem auf Tat und Täterschaft konzentrierte, rückte das Opfer erst nach dem Zweiten Weltkrieg stärker
