Roland Barthes war ein französischer Literaturtheoretiker, Semiotiker und Kulturkritiker und zählt zu den einflussreichsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte er eine eigenständige Form der Zeichen- und Ideologiekritik, die weit über die Literaturwissenschaft hinauswirkte. Barthes lehrte u. a. an der École pratique des hautes études und später
Kultursoziologie
Thorsten Sellin
Thorsten Sellin war ein US-amerikanischer Kriminologe schwedischer Herkunft und zählt zu den zentralen Figuren der frühen soziologischen Kriminologie im 20. Jahrhundert. Er wirkte über Jahrzehnte als Professor an der University of Pennsylvania und prägte die Kriminologie insbesondere durch seine kultursoziologisch fundierten Beiträge zur Erklärung von Kriminalität. Seine wissenschaftliche Bedeutung liegt
Paul Walton
Paul Walton war ein britischer Soziologe und Kriminologe und zählt zu den zentralen Mitbegründern der Kritischen Kriminologie im angelsächsischen Raum. Internationale Bekanntheit erlangte er vor allem durch das gemeinsam mit Ian Taylor und Jock Young verfasste Werk The New Criminology (1973), das als programmatischer Bruch mit positivistischen, individualisierenden Kriminalitätstheorien gilt.
Georg Simmel
Georg Simmel gilt als einer der Begründer der modernen Soziologie und als zentraler Vertreter der formalen bzw. relationalen Soziologie. Er studierte Philosophie, Geschichte und Psychologie in Berlin und lehrte dort lange Zeit als Privatdozent, da ihm – auch aus antisemitischen Gründen – der reguläre akademische Aufstieg weitgehend verwehrt blieb. Simmels
Andreas Reckwitz
Andreas Reckwitz ist ein deutscher Soziologe und einer der einflussreichsten zeitgenössischen Gesellschaftstheoretiker im deutschsprachigen Raum. Er ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und gilt als zentrale Figur der Praxis-, Kultur- und Gegenwartsdiagnose. Internationale Aufmerksamkeit erlangte Reckwitz zunächst durch seine systematische Weiterentwicklung der Praxistheorie, in
Stephen Lyng
Stephen Lyng ist ein US-amerikanischer Soziologe und gilt als Begründer des Konzepts Edgework, das zu den einflussreichsten Beiträgen der neueren Devianz-, Risiko- und Kultursoziologie zählt. Er lehrte u. a. an der University of Massachusetts Lowell und beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit freiwilligem Risikoverhalten, Grenzerfahrungen und der sozialen Bedeutung von Gefahr. Lyng




