Georg Simmel gilt als einer der Begründer der modernen Soziologie und als zentraler Vertreter der formalen bzw. relationalen Soziologie. Er studierte Philosophie, Geschichte und Psychologie in Berlin und lehrte dort lange Zeit als Privatdozent, da ihm – auch aus antisemitischen Gründen – der reguläre akademische Aufstieg weitgehend verwehrt blieb. Simmels
Philosophie
Herbert Mead
George Herbert Mead war ein US-amerikanischer Philosoph und Sozialpsychologe und gilt als einer der zentralen Begründer des Symbolischen Interaktionismus. Obwohl Mead selbst kaum systematische Monographien veröffentlichte, prägte er durch seine Lehrtätigkeit an der University of Chicago und durch posthum herausgegebene Vorlesungen die moderne Sozialtheorie nachhaltig. Seine wissenschaftliche Bedeutung liegt vor
Max Horkheimer
Max Horkheimer war einer der zentralen Begründer der Frankfurter Schule und zählt zu den einflussreichsten Sozialphilosophen des 20. Jahrhunderts. Geboren in Stuttgart und promoviert in Frankfurt, wurde er 1930 Direktor des Instituts für Sozialforschung. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Institut zu einem internationalen Zentrum der marxistisch inspirierten Gesellschaftskritik. Nach
Jürgen Habermas
Jürgen Habermas zählt zu den einflussreichsten Sozialphilosophen und Soziologen der Gegenwart und gilt als zentrale Figur der „zweiten Generation“ der Frankfurter Schule. Geboren in Düsseldorf und geprägt durch die Erfahrung des Nationalsozialismus, entwickelte Habermas eine Sozialtheorie, die Demokratie, Rationalität und Öffentlichkeit in den Mittelpunkt stellt. Er lehrte u. a. an
Paul-Michel Foucault
Michel Foucault war einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Geboren in Poitiers und ausgebildet an der École normale supérieure, lehrte er u. a. in Clermont-Ferrand, an der Universität Tunis, am Collège de France und in den USA. Foucaults Werk überschreitet traditionelle Disziplingrenzen und verbindet Philosophie, historische Analyse, Epistemologie, Machtkritik
Auguste Comte
Auguste Comte gilt als Begründer der Soziologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin. Er prägte den Begriff „Sociologie“ und entwickelte ein umfassendes Projekt der „positiven Wissenschaften“, in dem soziale Phänomene nach den Methoden der Naturwissenschaften untersucht werden sollten. Comte wirkte als Philosoph, Lehrer und Wissenschaftsorganisator in Paris. Seine Arbeiten verbinden historische Gesellschaftsdiagnosen




