Carol Smart ist eine britische Soziologin und zählt zu den zentralen Figuren der feministischen Rechts-, Familien- und Kriminalsoziologie. Sie lehrte unter anderem an der University of Manchester und der University of Leeds. Ihre Arbeiten haben maßgeblich dazu beigetragen, Recht, Kriminalität und soziale Kontrolle aus einer konsequent geschlechterkritischen Perspektive zu analysieren.
Soziologie
Jonathan Simon
Jonathan Simon ist ein US-amerikanischer Rechts- und Sozialwissenschaftler und zählt zu den einflussreichsten Analytikern zeitgenössischer Kriminalpolitik und Sicherheitsregime. Er lehrt an der University of California, Berkeley (Jurisprudence and Social Policy) und verbindet rechtssoziologische, politikwissenschaftliche und kriminologische Perspektiven. Internationale Bekanntheit erlangte Simon mit seiner Analyse der Transformation moderner Gesellschaften zu Sicherheitsgesellschaften,
Georg Simmel
Georg Simmel gilt als einer der Begründer der modernen Soziologie und als zentraler Vertreter der formalen bzw. relationalen Soziologie. Er studierte Philosophie, Geschichte und Psychologie in Berlin und lehrte dort lange Zeit als Privatdozent, da ihm – auch aus antisemitischen Gründen – der reguläre akademische Aufstieg weitgehend verwehrt blieb. Simmels
Clifford R. Shaw
Clifford R. Shaw war ein US-amerikanischer Soziologe und Kriminologe sowie eine der zentralen Figuren der Chicago School of Sociology. Er arbeitete über viele Jahre am Institute for Juvenile Research in Chicago und widmete sich insbesondere der Analyse von Jugendkriminalität, urbanen Milieus und delinquenten Karrieren. Gemeinsam mit Henry D. McKay entwickelte
John L. Scotson
John L. Scotson war ein britischer Soziologe, der vor allem durch seine enge Zusammenarbeit mit Norbert Elias bekannt wurde. Internationale Bedeutung erlangte er als Ko-Autor des Klassikers The Established and the Outsiders (1965), einer empirisch fundierten Studie über Macht, Status und soziale Ausgrenzung in einer englischen Vorstadtsiedlung („Winston Parva“). Scotson
Thomas Joseph Scheff
Thomas J. Scheff war ein US-amerikanischer Soziologe, der insbesondere durch seine Arbeiten zur Soziologie der Emotionen, zur Stigmatisierung psychischer Abweichung und zur Weiterentwicklung des Labeling Approach bekannt wurde. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er mit dem Werk Being Mentally Ill (1966), in dem er psychische Krankheit nicht primär als medizinische Tatsache, sondern



