Kurzdefinition
Die Veröffentlichung persönlicher Daten einer Person im Internet ohne deren Zustimmung, meist mit schädigender Absicht.
Ausführliche Erklärung
Doxxing bezeichnet das gezielte Sammeln und Veröffentlichen sensibler Informationen (z. B. Adresse, Telefonnummer, Arbeitgeber) über eine Person. Ziel ist häufig Einschüchterung, Bestrafung oder öffentliche Bloßstellung.
Doxxing tritt insbesondere im Kontext von Online-Konflikten, politischem Aktivismus oder Hate Speech auf und kann erhebliche reale Konsequenzen für Betroffene haben. Es stellt eine Form digitaler Gewalt dar, die die Grenze zwischen Online- und Offline-Welt überschreitet.
Theoriebezug
Verbindungen bestehen zur Cultural Criminology, zu Theorien digitaler Devianz sowie zur Diskussion um Überwachung und Kontrolle (Foucault).