Kinderfernsehen wirkt auf den ersten Blick harmlos: bunte Figuren, einfache Geschichten, klare Konflikte. Aus soziologischer Perspektive sind Kinderserien jedoch alles andere als trivial. Sie entwerfen Modellwelten, in denen Kinder lernen, was „normal“ ist – welche Familienformen, Berufe, Konflikte, Geschlechterrollen und Formen von Autorität als selbstverständlich gelten. Kinderserien sind damit Teil
Devianz
Cannabis zwischen Konsumform, Subkultur und Popkultur
Ob Chillum, Joint oder App-gesteuerter Vaporizer – die Art und Weise, wie Cannabis konsumiert wird, ist weit mehr als eine rein technische Frage. Sie verrät etwas über die Person, ihre sozialen Beziehungen, kulturellen Vorlieben und den gesellschaftlichen Kontext. Der Konsum ist Ausdruck von Milieuzugehörigkeit, Gesundheitsbewusstsein oder ästhetischer Selbstinszenierung. Dieses Kapitel
12 Mythen über Kriminalität
12 Mythen über Kriminalität im Faktencheck – von der Angst vor steigender Kriminalität bis zur Ubiquitätsthese erklärt die Kriminologie die Fakten.
Rap und Polizei – Teil 9: Idealtypische Selbstdarstellungen im Gangsta-Rap
Wie inszenieren sich Gangsta-Rapper selbst – und welche Rolle spielt dabei die Polizei? Dieser Beitrag beleuchtet typische Rollenbilder im Deutschrap und deren politische Dimensionen. Hinweis: Dieser Beitrag gehört zur Serie „Rap und Polizei“ auf SozTheo. Er untersucht idealtypische Selbstdarstellungen im Gangsta-Rap und analysiert deren Verhältnis zu Polizei, Devianz und gesellschaftlicher
Rap und Polizei – Teil 8: Drogenhandel, Herkunft und Männlichkeitsbilder
Der Beitrag analysiert die Darstellung kriminellen Verhaltens – insbesondere des Drogenhandels – im deutschsprachigen Rap und beleuchtet, wie soziale Herkunft, psychische Belastung und das Frauenbild im Kontext von Street Credibility inszeniert werden. Hinweis: Dieser Beitrag ist Teil der SozTheo-Serie „Rap und Polizei“. Im Fokus stehen die Darstellung von Drogenhandel, sozialem
Narrative Criminology
Die Narrative Criminology ist ein vergleichsweise junger kriminologischer Zugang, der sich mit den Geschichten über Kriminalität befasst: Geschichten, die Menschen sich selbst und anderen erzählen, um ihr (abweichendes) Verhalten zu erklären, zu rechtfertigen oder überhaupt erst zu ermöglichen. Im Zentrum steht dabei nicht die objektive Tat, sondern ihre subjektive (Be-)Deutung.
