Was ist Soziologie? Soziologie ist die Wissenschaft von der Gesellschaft. Sie untersucht, wie Menschen zusammenleben, wie soziale Beziehungen entstehen und welche sozialen Strukturen, Normen und Institutionen dieses Zusammenleben prägen. Im Zentrum der Soziologie stehen Fragen wie: Wie entsteht soziale Ordnung? Warum handeln Menschen unterschiedlich? Wie entstehen soziale Ungleichheiten? Wie verändern
Émile Durkheim
Funktionalismus / Strukturfunktionalismus
Der Funktionalismus (und sein Strukturfunktionalismus) versteht Gesellschaft als ein strukturiertes System funktional miteinander verbundener Elemente, die zum Erhalt sozialer Ordnung beitragen. Institutionen, Rollen und Normen werden danach nicht primär über individuelle Motive oder situative Bedeutungen erklärt, sondern über die Funktionen, die sie für Stabilität, Integration und Handlungskoordination erfüllen. Im Zentrum
Die klassischen Grundpositionen der Soziologie
Die klassische Soziologie begründet die zentralen Problemachsen der modernen Sozialtheorie. In Auseinandersetzung mit Industrialisierung, Kapitalismus, politischer Revolution und Säkularisierung entstehen im 19. und frühen 20. Jahrhundert unterschiedliche Antworten auf die Grundfrage: Wie ist soziale Ordnung unter Bedingungen der Moderne möglich? Die Soziologie entsteht als Wissenschaft einer Gesellschaft, die sich selbst
Schlüsselwerke der Soziologie – Die bedeutendsten Werke auf SozTheo
Soziologische Theorien sind das Fundament, auf dem das Verständnis gesellschaftlicher Prozesse, sozialer Ungleichheiten und kollektiver Dynamiken beruht. Um diesen essenziellen Grundpfeilern der Soziologie gerecht zu werden, ist auf SozTheo eine neue Sektion entstanden: die Schlüsselwerke der Soziologie. In dieser Rubrik finden sich die bedeutendsten Werke der Soziologie, die über Jahrzehnte
Soziologische Theorien – Eine systematische Landkarte zentraler Paradigmen
Soziologische Theorien unterscheiden sich nicht primär durch ihre Themen, sondern durch ihre Antworten auf grundlegende Probleme sozialer Ordnung. Sie fragen auf unterschiedliche Weise, wie Gesellschaft möglich ist, wie Stabilität entsteht, wie Macht wirkt – und welche Rolle Individuen dabei spielen. Im Zentrum stehen dabei wiederkehrende Spannungsachsen: Struktur vs. Handlung –
Émile Durkheim – Der Selbstmord (1897)
Émile Durkheims Studie Der Selbstmord (1897) gehört zu den wichtigsten empirischen Werken der Soziologie. Es untersucht, wie gesellschaftliche Faktoren individuelle Handlungen, speziell Suizid, beeinflussen. Durkheim zeigt auf, dass Selbstmord nicht nur ein individuelles, sondern vor allem ein soziales Phänomen ist. Dieses sehr frühe soziologische Werk (1897) unterstreicht nicht nur den



