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Funktionalismus

Nahaufnahme zweier Hände beim Händedruck – Symbol für soziale Ordnung und soziologische Theorien im Alltag

Mehr als ein Händedruck: Soziologische Theorien im Alltag

2. März 2026 von Christian Wickert

Soziologische Theorien im Alltag: Warum eine Begrüßung mehr verrät als gedacht Es ist ein alltägliches Ritual: Zwei Menschen begegnen sich und begrüßen einander. Stellen wir uns folgende Situation vor: Eine neue Kollegin betritt zum ersten Mal den Seminarraum. Die Anwesenden stehen auf oder bleiben sitzen? Reicht man die Hand –

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Kategorie: Allgemeine Soziologie, News Schlagworte: Alltag und Gesellschaft, Bourdieu, Funktionalismus, Kritische Theorie, Macht, Paradigmenvergleich, Poststrukturalismus, soziale Ordnung, Soziologische Theorien, Symbolischer Interaktionismus, Systemtheorie

Vier gleichartige Säulen vor hellem Himmel – Symbol für Struktur und gesellschaftliche Stabilität.

Funktionalismus / Strukturfunktionalismus

Der Funktionalismus (und sein Strukturfunktionalismus) versteht Gesellschaft als ein strukturiertes System funktional miteinander verbundener Elemente, die zum Erhalt sozialer Ordnung beitragen. Institutionen, Rollen und Normen werden danach nicht primär über individuelle Motive oder situative Bedeutungen erklärt, sondern über die Funktionen, die sie für Stabilität, Integration und Handlungskoordination erfüllen. Im Zentrum

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Kategorie: Allgemeine Soziologie Tags: AGIL, Anomie, Émile Durkheim, Funktionalismus, Integration, Robert K. Merton, soziale Ordnung, Strukturfunktionalismus, Systemtheorie, Talcott Parsons

Erving Goffman

Erving Goffman – Wir alle spielen Theater (1956)

Mit „Wir alle spielen Theater“ (Originaltitel: The Presentation of Self in Everyday Life) legte der kanadisch-amerikanische Soziologe Erving Goffman 1956 eines der einflussreichsten Werke der modernen Mikrosoziologie vor. Das Buch begründete Goffmans Ruf als Pionier der Interaktionsanalyse und zählt zu den Schlüsselwerken des Symbolischen Interaktionismus. In seiner zentralen These beschreibt

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Kategorie: Allgemeine Soziologie Tags: Anomietheorie, Devianz, Funktionalismus, Identität, Innovation, Konformität, Kriminalität, Kriminalitätstheorie, kulturelle Ziele, legitime Mittel, Makrotheorie, Mittel-Ziel-Diskrepanz, Normen, Rebellion, Ritualismus, Robert K. Merton, Rückzug, soziale Rolle, soziale Struktur, soziale Ungleichheit, Soziologie der Abweichung, Symbolischer Interaktionismus, Werte

Robert K. Merton – Sozialstruktur und Anomie (1949)

Mit seinem Essay „Sozialstruktur und Anomie“, erschienen 1949 im Sammelband Social Theory and Social Structure, legte Robert K. Merton einen Schlüsseltext der modernen Soziologie vor. Aufbauend auf Durkheims Anomiebegriff entwickelte er eine strukturfunktionale Theorie sozialer Abweichung, die weit über die Kriminalsoziologie hinausweist. Das Werk verbindet makrosoziologische Strukturbetrachtungen mit einer Theorie

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Kategorie: Allgemeine Soziologie Tags: Anomie, Anomietheorie, Devianz, Funktionalismus, Innovation, Konformität, Kriminalität, Kriminalitätstheorie, kulturelle Ziele, legitime Mittel, Makrotheorie, Mittel-Ziel-Diskrepanz, Normen, Rebellion, Ritualismus, Robert K. Merton, Rückzug, soziale Struktur, soziale Ungleichheit, Sozialstruktur, Soziologie der Abweichung, USA, Werte

Soziologische Theorien – Eine systematische Landkarte zentraler Paradigmen

Soziologische Theorien unterscheiden sich nicht primär durch ihre Themen, sondern durch ihre Antworten auf grundlegende Probleme sozialer Ordnung. Sie fragen auf unterschiedliche Weise, wie Gesellschaft möglich ist, wie Stabilität entsteht, wie Macht wirkt – und welche Rolle Individuen dabei spielen. Im Zentrum stehen dabei wiederkehrende Spannungsachsen: Struktur vs. Handlung –

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Kategorie: Allgemeine Soziologie Tags: Émile Durkheim, Funktionalismus, Karl Marx, Klassiker der Soziologie, Kritische Theorie, Macht und Herrschaft, Max Weber, Niklas Luhmann, Paradigmenvergleich, Pierre Bourdieu, Poststrukturalismus, soziale Ordnung, Soziologische Theorien, Struktur und Handlung, Strukturfunktionalismus, Symbolischer Interaktionismus, Systemtheorie, Theorie der Praxis, Theoriegeschichte

Titelbild: Durkheim - Der Suizid

Émile Durkheim – Der Selbstmord (1897)

Émile Durkheims Studie Der Selbstmord (1897) gehört zu den wichtigsten empirischen Werken der Soziologie. Es untersucht, wie gesellschaftliche Faktoren individuelle Handlungen, speziell Suizid, beeinflussen. Durkheim zeigt auf, dass Selbstmord nicht nur ein individuelles, sondern vor allem ein soziales Phänomen ist. Dieses sehr frühe soziologische Werk (1897) unterstreicht nicht nur den

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Kategorie: Allgemeine Soziologie Tags: Anomie, Émile Durkheim, empirische Soziologie, Frankreich, Funktionalismus, Makrotheorie, Normen, Selbstmord, soziale Bindung, Soziale Desintegration, soziale Fakten, soziale Integration, soziale Kontrolle, soziale Ungleichheit, Sozialstrukturtheorie, Soziologie der Moral, Suizid, Werte

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Über SozTheo

SozTheo ist eine Informations- und Ressourcensammlung, die sich an alle an Soziologie und Kriminologie interessierten Leserinnen und Leser richtet.

SozTheo wurde als private Seite von Prof. Dr. Christian Wickert, Dozent für die Fächer Soziologie und Kriminologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, erstellt. Die hier verfügbaren Beiträge und verlinkten Artikel spiegeln nicht die offizielle Meinung, Haltung oder Lehrpläne der HSPV NRW wider.

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