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Howard S. Becker

Cannabis zwischen Heilmittel, Werkstoff und Kriminalisierung – Eine kulturgeschichtliche Spurensuche

7. November 2025 von Christian Wickert

Kaum eine psychoaktive Substanz polarisiert so sehr wie Cannabis: Für die einen ist es ein gefährliches Rauschmittel, für die anderen ein bewährtes Naturheilmittel oder ein Lifestyle‑Produkt. Doch jenseits aktueller Debatten um Legalisierung und Konsumformen lohnt ein Blick zurück – auf die kulturelle, medizinische und politische Geschichte einer Pflanze, deren gesellschaftliche

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Kategorie: Kriminologie, News Schlagworte: Cannabis, CBD, Drogen, Drogenrecht, Geschichte der Drogenpolitik, Howard S. Becker, KCanG, Kriminalisierung, Legalisierung, Medizinalcannabis, Moralunternehmer, Reefer Madness, Subkultur, THC, War on Drugs

Herbert Mead – Geist, Identität und Gesellschaft (1934)

Herbert Meads Werk Geist, Identität und Gesellschaft (Mind, Self, and Society) gilt als ein Schlüsseltext des symbolischen Interaktionismus und zählt zu den einflussreichsten Beiträgen zur Sozialisationstheorie. Das 1934 posthum veröffentlichte Werk ist keine klassische Monografie, sondern eine Zusammenstellung von Vorlesungsmitschriften, die zentrale Gedanken Meads systematisch zusammenführen. Wissenschaftlicher Kontext Mead lehrte

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Kategorie: Allgemeine Soziologie Tags: Erving Goffman, generalized other, Herbert Mead, Howard S. Becker, Identität, Kommunikation, Polizeiliche Sozialisation, Rollenübernahme, Self, Soziale Identität, soziale Normen, Soziale Rollen, Sozialisation, Sozialisationsprozess, Sprache und Kommunikation, Symbolischer Interaktionismus

Karrieremodell (Hess)

Nach dem Karrieremodell von Henner Hess lässt sich die Entstehung und Verfestigung kriminellen Verhaltens als ein mehrphasiger Prozess erklären, in dem situative Bedingungen, soziale Zuschreibungen und individuelle Entscheidungen ineinandergreifen. Merkzettel Karrieremodell – Henner Hess Hauptvertreter: Henner Hess Erstveröffentlichung: 1978 (Sexualität und soziale Kontrolle) Land: Deutschland Idee/Annahme: Kriminalität entsteht prozesshaft im

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Kategorie: Kriminalitätstheorien Tags: abweichendes Verhalten, Anomie, Anomietheorie, ätiologisch, David Matza, Deutschland, Edwin M. Lemert, Etikettierung, Henner Hess, Howard S. Becker, individuelle Entscheidung, Karrieremodell, Kontrolle, Kontrolltheorie, Kriminalitätstheorien, Kriminalsoziologie, kriminelle Karriere, Kriminologie, Labeling, labelling approach, Lebenslauf, Lernen, Lerntheorie, Mikro, mikrosoziologische Theorie, Neutralisierungsthese, pönologische Theorien, Rational Choice, sekundäre Devianz, Situation, soziale Kontrolle, sozialkonstruktivistische Kriminalitätstheorie, Stigmatisierung, Subkultur

Radikaler Labellingansatz (Sack)

Der Soziologe Fritz Sack entwickelte Anfang der 1970er Jahre eine besonders radikale Variante der Labelling-Theorien. Ihm zufolge ist Kriminalität nicht das Resultat individueller Dispositionen oder sozialer Ursachen, sondern entsteht ausschließlich durch gesellschaftliche Zuschreibungsprozesse. Um die politische Dimension von Kriminalisierung hervorzuheben, schlug Sack vor, den Begriff „Labelling“ durch den Ausdruck marxistisch-interaktionistisch

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Kategorie: Kriminalitätstheorien Tags: Definitionsmacht, Deutschland, Edwin M. Lemert, Fritz Sack, gesellschaftliche Reaktion, Howard S. Becker, Klassenjustiz, Kriminalsoziologie, Kriminologische Paradigmen, Kritische Kriminologie, Labeling, Labelling, Labelling Ansatz, Macht und Kriminalität, Makro, Marxistisch-Interaktionistische Theorie, pönologisch, Radikaler Labelling-Ansatz, Soziologie, Soziologie der Devianz, Symbolischer Interaktionismus, Zuschreibung

Becker-Außenseiter

Outsiders (Becker)

Howard S. Beckers Werk Außenseiter (Outsiders: Studies in the Sociology of Deviance, 1963) zählt zu den zentralen Texten der modernen Soziologie und Kriminologie. Mit seinem Ansatz der sozialen Zuschreibung (Labeling) stellte Becker etablierte Vorstellungen von Devianz und Kriminalität infrage. Statt Devianz als inhärente Eigenschaft bestimmter Handlungen oder Personen zu betrachten,

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Kategorie: Kriminalitätstheorien Tags: abweichendes Verhalten, Außenseiter, Devianz, Edwin M. Lemert, Exklusion, gesellschaftliche Reaktion, Howard S. Becker, Kriminalität, Kriminalitätstheorie, Kriminalitätstheorien, Kritische Kriminologie, Labeling, Labeling-Ansatz, Labelling Ansatz, Lebenslauf, Macht, Mikrosoziologie, Outsider, pönologisch, radikal, Sanktionierung, sekundäre Devianz, Soziale Identität, soziale Konstruktion von Devianz, soziale Kontrolle, soziale Normen, Soziale Rollen, Soziologie, Stigmatisierung, Subkultur, Subkulturen, Symbolischer Interaktionismus, USA

Überlick über Labelling-Ansätze

Labelling-Ansatz (Überblick)

Der Labelling Ansatz (auch: Labeling Ansatz oder deutsch: Etikettierungsansatz) erklärt Delinquenz anhand der Interaktionen zwischen dem Delinquenten und denjenigen, die Delinquenz definieren. Er fragt damit nicht, wie frühere Theorien nach den Gründen, weshalb jemand kriminell wird (Ätiologie), sondern betrachtet auf der Makro-Ebene jene Vorgänge, welche zur Kriminalisierung bestimmter Handlungen führen.

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Kategorie: Kriminalitätstheorien Tags: Definitionsansatz, Devianz, Devianzsoziologie, Edwin M. Lemert, Etikettierungsansatz, Frank Tannenbaum, Fritz Sack, Howard S. Becker, Kriminalisierung, Labelling, Labelling Ansatz, Marxistisch-Interaktionistische Theorie, sekundäre Devianz, Soziologie der Devianz, Symbolischer Interaktionismus, Zuschreibung

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Über SozTheo

SozTheo ist eine Informations- und Ressourcensammlung, die sich an alle an Soziologie und Kriminologie interessierten Leserinnen und Leser richtet.

SozTheo wurde als private Seite von Prof. Dr. Christian Wickert, Dozent für die Fächer Soziologie und Kriminologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, erstellt. Die hier verfügbaren Beiträge und verlinkten Artikel spiegeln nicht die offizielle Meinung, Haltung oder Lehrpläne der HSPV NRW wider.

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