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Sie befinden sich hier: Home / Archiv für Labeling Approach

Labeling Approach

Ein verlassenens Krankenhaus als Symbolbild für eine totale Institution nach Erving Goffman

Erving Goffman – Asyle. Über die soziale Situation psychiatrischer Patienten und anderer Insassen (1961)

Asyle. Über die soziale Situation psychiatrischer Patienten und anderer Insassen von Erving Goffman gehört zu den einflussreichsten soziologischen Werken des 20. Jahrhunderts. Das erstmals 1961 veröffentlichte Buch analysiert psychiatrische Kliniken und ähnliche Einrichtungen, die Goffman als totale Institutionen bezeichnet. Solche Institutionen prägen nach Goffman die Identität, das Selbstbild und die

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Symbolischer Interaktionismus – Interaktion und Selbstreflexion

Symbolischer Interaktionismus

Der Symbolische Interaktionismus ist ein mikrosoziologisches Paradigma, das soziale Wirklichkeit als Ergebnis symbolisch vermittelter Interaktionsprozesse versteht. Gesellschaft entsteht nicht primär durch überindividuelle Strukturen oder funktionale Systeme, sondern durch die Bedeutungszuschreibungen handelnder Akteure im Alltag. Im Zentrum steht die Leitfrage: Wie entsteht soziale Wirklichkeit im Prozess der Interaktion? Der Ansatz verschiebt

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Psycho-Haus in den Universal Studios in Hollywood

Serienmord als soziale Pathologie – Eine kriminologische Annäherung

Serienmorde faszinieren, erschrecken – und sie dominieren seit Jahren die Popkultur: Netflix-Dokus wie Monster: Die Geschichte von Ed Gein oder Dahmer brechen Rekorde, Podcasts und True-Crime-Formate verzeichnen Millionenpublikum. Doch was steckt jenseits der medialen Dramaturgie hinter dem Phänomen Serienmord? Dieser Beitrag unternimmt eine kriminologisch-soziologische Annäherung an eine der extremsten Formen

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Stanley Cohen – Folk Devils and Moral Panics (1972)

Mit seinem Werk Folk Devils and Moral Panics (1972) schuf Stanley Cohen einen Klassiker der kritischen Kriminologie und Medienanalyse. Aufbauend auf dem Labeling Approach untersucht er, wie Gesellschaften in Zeiten wahrgenommener Bedrohung bestimmte Gruppen symbolisch aufladen, medial dämonisieren und politisch bekämpfen. Diese Prozesse beschreibt Cohen als „moralische Paniken“ – kollektive

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Silhouette of a person behind prison bars with dramatic shadows cast on the floor

John Irwin – The Felon (1970)

Mit seinem Werk The Felon (1970) liefert der amerikanische Soziologe John Irwin eine der prägendsten Analysen zur Lebensrealität entlassener Straftäter. Als ehemaliger Gefängnisinsasse und späterer Soziologe verbindet Irwin persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlicher Analyse. Sein zentrales Anliegen: die Rekonstruktion der sozialen Prozesse, durch die ehemals Inhaftierte auch nach der Haft als

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Aaron Cicourel – The Social Organization of Juvenile Justice (1968)

Mit seinem Werk The Social Organization of Juvenile Justice (1968) legte Aaron V. Cicourel eine bahnbrechende Studie vor, die die soziale Konstruktion von Jugendkriminalität im institutionellen Alltag offenlegt. In der Tradition der Ethnomethodologie und des symbolischen Interaktionismus zeigt Cicourel, dass Jugenddelinquenz nicht objektiv gegeben ist, sondern in institutionellen Deutungsprozessen entsteht

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Über SozTheo

SozTheo ist eine Informations- und Ressourcensammlung, die sich an alle an Soziologie und Kriminologie interessierten Leserinnen und Leser richtet.

SozTheo wurde als private Seite von Prof. Dr. Christian Wickert, Dozent für die Fächer Soziologie und Kriminologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, erstellt. Die hier verfügbaren Beiträge und verlinkten Artikel spiegeln nicht die offizielle Meinung, Haltung oder Lehrpläne der HSPV NRW wider.

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