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Macht

Nachruf Fritz Sack

Fritz Sack (1931–2025)

Am 18. August 2025 ist der Kriminologe Fritz Sack im Alter von 94 Jahren verstorben. Mit ihm verliert die deutschsprachige Kriminologie einen ihrer profiliertesten Vertreter – einen Denker, der wie kaum ein anderer für eine kritisch-reflektierte, gesellschaftsanalytische Perspektive auf Kriminalität und Kontrolle stand. Fritz Sack war ein zentraler Begründer der

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Eine Gruppe von Polizisten, die nebeneinander stehen und Tränengas verschießen.

Markus D. Dubber – The Police Power (2005)

The Police Power: Patriarchy and the Foundations of American Government (2005) ist ein grundlegendes Werk des deutsch-amerikanischen Rechtswissenschaftlers Markus D. Dubber. In der Tradition kritischer Rechtsphilosophie legt Dubber die genealogischen und ideologischen Grundlagen des staatlichen Gewaltmonopols offen – insbesondere der Exekutivgewalt, die nicht durch Strafrecht, sondern durch soziale Kontrolle wirkt.

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Thomas Mathiesen – The Politics of Abolition (1974)

The Politics of Abolition (1974) von Thomas Mathiesen zählt zu den einflussreichsten Werken des strafrechtlichen Abolitionismus und der Kritischen Kriminologie. In radikaler Abkehr von traditionellen Strafrechtstheorien fordert Mathiesen nicht weniger als die Abschaffung des Gefängnisses – nicht zugunsten alternativer Strafformen, sondern im Sinne einer grundlegenden Infragestellung der gesamten Strafjustiz. Dabei

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Norbert Elias und John L. Scotson – Etablierte und Außenseiter [The Established and the Outsiders (1965)]

Etablierte und Außenseiter gilt als Schlüsselwerk der Figurationssoziologie und als richtungsweisende Studie zur Erklärung sozialer Ungleichheit und Ausgrenzung auf Gruppenebene. Aufbauend auf Elias’ Zivilisationstheorie analysieren Elias und Scotson, wie in einer kleinen englischen Gemeinde Machtunterschiede und Abwertungsmechanismen zwischen zwei formal gleichgestellten Bevölkerungsgruppen entstehen und sich verfestigen. Die Studie liefert ein

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Max Horkheimer und Theodor W. Adorno – Dialektik der Aufklärung (1944)

„Dialektik der Aufklärung“ von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno zählt zu den Schlüsselwerken der Kritischen Theorie und stellt einen Meilenstein der soziologischen Gesellschaftsanalyse im 20. Jahrhundert dar. Das Werk, ursprünglich 1944 im US-amerikanischen Exil unter dem Titel Philosophische Fragmente erschienen, wurde erst 1969 unter seinem heute bekannten Titel vollständig

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leerer Gerichtssaal als Symbolbild für konflikttheoretische Kriminalitätstheorien

Konflikttheorien der Kriminologie (herrschafts- und gesellschaftskritische Ansätze)

Was erklären herrschaftskritische und gesellschaftskritische Kriminalitätstheorien? Herrschaftskritische und gesellschaftskritische Kriminalitätstheorien verstehen Kriminalität nicht als individuelles Fehlverhalten, sondern als Ergebnis sozialer Machtverhältnisse und gesellschaftlicher Konflikte. In der kriminologischen Literatur werden diese Ansätze meist unter dem Begriff Konflikttheorien zusammengefasst und bilden eine zentrale Perspektive innerhalb der Kriminalitätstheorien. Zentrale theoretische Fundierungen dieser Perspektive

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Über SozTheo

SozTheo ist eine Informations- und Ressourcensammlung, die sich an alle an Soziologie und Kriminologie interessierten Leserinnen und Leser richtet.

SozTheo wurde als private Seite von Prof. Dr. Christian Wickert, Dozent für die Fächer Soziologie und Kriminologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, erstellt. Die hier verfügbaren Beiträge und verlinkten Artikel spiegeln nicht die offizielle Meinung, Haltung oder Lehrpläne der HSPV NRW wider.

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