Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) gilt in Deutschland als das zentrale Lagebild der Kriminalität. Jahr für Jahr werden ihre Zahlen von Innenministerien vorgestellt, in Nachrichtensendungen diskutiert und in politischen Debatten aufgegriffen. Besonders im Fokus stehen dabei meist nur wenige Kennzahlen: Steigt oder sinkt die Kriminalität? Wie hoch ist die Aufklärungsquote? Und
Polizeiliche Kriminalstatistik
Gewalt gegen Polizisten
In jüngerer Vergangenheit mehren sich Stimmen – insbesondere aus Reihen der Polizeigewerkschaften, die einen zunehmenden Autoritätsverlust der Polizei bemängeln. Dieser ginge mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft gegen Polizeivollzugsbeamte (PVB) einher und die Politik sei aufgefordert, mehr zum Schutz PVB zu unternehmen. Neben einer breiten gesellschaftlichen Debatte sind diese Forderungen teilweise in
Kriminalität Nichtdeutscher
Kriminalität Nichtdeutscher bezeichnet Straftaten, die von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit begangen werden. In öffentlichen Debatten wird hierfür häufig der Begriff „Ausländerkriminalität“ verwendet. Dieser Begriff ist jedoch wissenschaftlich problematisch, da er sehr unterschiedliche Personengruppen zusammenfasst und leicht den Eindruck erweckt, Nationalität sei eine Ursache von Kriminalität. Allgemeine Grundlagen zur Kriminologie sowie
Statistische Erfassung von Kriminalität
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) ist die wichtigste Kriminalstatistik in Deutschland und eine zentrale Datenquelle der Kriminologie. Wer verstehen will, was Kriminologie untersucht, muss auch wissen, wie Kriminalität statistisch erfasst wird. In Deutschland kommt dabei der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) eine zentrale Bedeutung zu. Daneben existieren weitere Justizstatistiken, polizeiliche Lagebilder sowie Ergebnisse

