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Lebensverlauf

Kurzdefinition

Der Lebensverlauf bezeichnet die zeitliche Abfolge sozialer Rollen, Ereignisse und Übergänge im Leben einer Person.

Ausführliche Erklärung

In der Soziologie und Kriminologie beschreibt der Lebensverlauf die strukturierte Abfolge von Lebensphasen, Übergängen und biografischen Ereignissen. Dazu zählen etwa Schulzeit, Berufseinstieg, Partnerschaft, Elternschaft oder Ruhestand. Der Lebensverlauf ist sowohl individuell gestaltet als auch sozial strukturiert und unterliegt institutionellen Erwartungen.

In der Kriminologie dient der Lebensverlaufsansatz dazu, kriminelles Verhalten nicht als punktuelles Ereignis, sondern als prozesshaftes Phänomen zu analysieren. Kriminalität kann dabei entstehen, persistieren oder enden – abhängig von sozialen Bindungen, Kontrollmechanismen und biografischen Wendepunkten.

Theoriebezug

Lebensverlaufssoziologie; Age-Graded Theory; Karrieremodelle der Kriminalität

Verwandte Begriffe

  • Desistenz
  • Sozialisation

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Über SozTheo

Prof. Dr. Christian Wickert

Prof. Dr. Christian Wickert
Soziologe & Kriminologe an der HSPV NRW. Betreiber von SozTheo.de und SozTheo.com. Verfasser dieses Beitrags.

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SozTheo ist eine Informations- und Ressourcensammlung, die sich an alle an Soziologie und Kriminologie interessierten Leserinnen und Leser richtet.

SozTheo wurde als private Seite von Prof. Dr. Christian Wickert, Dozent für die Fächer Soziologie und Kriminologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, erstellt. Die hier verfügbaren Beiträge und verlinkten Artikel spiegeln nicht die offizielle Meinung, Haltung oder Lehrpläne der HSPV NRW wider.

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