Henner Hess ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Kriminologen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Geboren in Olmütz, studierte er Soziologie u. a. in Heidelberg, Lexington und Paris. Nach Promotion (1967) und Habilitation (1976) übernahm er zunächst den Lehrstuhl für Kriminologie an der Rijksuniversiteit Utrecht. 1982 folgte er einem Ruf an
Kriminologie
John Keith Irwin
John Keith Irwin war einer der prägendsten Gefängnissoziologen der Vereinigten Staaten und eine zentrale Figur der kritischen Kriminologie. Geboren in Los Angeles, verbrachte er selbst mehrere Jahre in Haft – eine Erfahrung, die seine spätere wissenschaftliche und politische Arbeit nachhaltig prägte. Nach seiner Entlassung studierte er Soziologie an der University
Travis Warner Hirschi
Travis Hirschi zählt zu den einflussreichsten Kriminologen des 20. Jahrhunderts und ist einer der zentralen Vertreter der Kontrolltheorien. Geboren in Rockville, Utah, lehrte er u. a. an der University of Washington, der University of Arizona und der University of California, Berkeley. International bekannt wurde er durch seine Arbeiten zu Sozialkontrolle,
Frances Heidensohn
Frances Heidensohn gilt als Begründerin der modernen feministischen Kriminologie. Geboren in London und über Jahrzehnte akademisch tätig am Goldsmiths College (University of London), prägte sie die Forschung zu Geschlecht und Kriminalität grundlegend. Heidensohn wandte sich gegen die männlich dominierten Paradigmen der traditionellen Kriminologie, die Frauen entweder ignorierten oder stereotyp erklärten.
Keith J. Hayward
Keith J. Hayward ist einer der zentralen Theoretiker der Cultural Criminology und verbindet kultursoziologische, stadtsoziologische und medienanalytische Perspektiven. Er lehrte unter anderem an der University of Kent und der Universität Kopenhagen. Haywards Forschung untersucht die ästhetischen, symbolischen und affektiven Dimensionen des Kriminellen sowie die Rolle urbaner Räume, Konsumkulturen und visueller
Bernard E. Harcourt
Bernard E. Harcourt ist ein führender Rechts- und Sozialtheoretiker, Professor an der Columbia Law School und Direktor des Columbia Center for Contemporary Critical Thought. Ausgebildet in Politischer Theorie, Philosophie und Rechtswissenschaft, verbindet Harcourt kritische Kriminologie, Gouvernementalitätsforschung, digitale Gesellschaftsanalyse und Polizeitheorie. Er gilt als einer der wichtigsten Kritiker algorithmischer Risikobewertung, prädiktiver




