Definition
Selbstkontrolle umfasst kognitive, emotionale und soziale Komponenten, die es Individuen ermöglichen, Verhalten zu regulieren. Sie wird überwiegend in der Kindheit durch Erziehung, Bindung und soziale Kontrolle ausgebildet. Niedrige Selbstkontrolle erhöht statistisch die Wahrscheinlichkeit für riskantes, impulsives oder deviantes Verhalten. In der Kriminologie spielt Selbstkontrolle als generalisierter Risikofaktor eine zentrale Rolle in der Erklärung von Kriminalität.
Einordnung
Theorien
Behandelt inGeneral Theory of Crime (Gottfredson & Hirschi)